Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Susanne Hennig-Wellsow

Was wir den Menschen schuldig sind

Jeder Konzern hat hierzulande mehr Aussicht auf wirksame Hilfe als Hunderttausende Menschen, bei denen die Pandemie sich durch ein ohnehin schon leeres Portemonnaie frisst. Und die aufgrund ihrer sozialen Lage zu den gesundheitlich besonders Gefährdeten gehören. In der Pandemie haben Menschen ein höheres Sterberisiko, denen es an sozialer Absicherung, an ökonomischen Möglichkeiten fehlt. Und dass es ihnen daran fehlt, ist Ergebnis politischer Entscheidungen. Das muss sich dringend ändern. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Die Menschen in unserem Land haben etwas Besseres verdient

Was wir dieser Tage an schwarzer Lobbykratie sehen, hat bei CDU und CSU System. Die Union pflegte unter Angela Merkel von sich ein Bild der Rechtschaffenheit, der Solidität und Verlässlichkeit. Jetzt aber offenbart sich ein Sumpf aus Korruption und Vorteilsnahme. Das gefährdet unsere Demokratie und richtet sich gegen das Interesse der Gesellschaft. Es hat Folgen, die wir, die die Mehrheit zu tragen hat. Und nicht zuletzt: CDU und CSU gefährden den Gesundheitsschutz von uns allen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Eine erschöpfte Volkspartei

Nach anderthalb Jahrzehnten CDU-Kanzlerschaft endet eine Ära der Visionslosigkeit, des Irgendwie-Durchkommens, der richtungslosen Politik. Angela Merkel war nicht deshalb geschätzt, weil sie eine große Idee von Zukunft glaubhaft vertrat. In den Umfragen zur Kanzlerin drückte sich etwas ganz anderes aus: die Sorge, mit jemandem anderen aus der Union werde es noch schlechter. Dieser Zeitpunkt steht nun bevor. Mehr als 30 Jahre nach der deutschen Einheit lassen sich viele in diesem Land, die Menschen mit ihren Hoffnungen, Wünschen, Nöten, nicht mehr von den politischen Dinosauriern der Vergangenheit beeindrucken. Sie suchen sich ihre Mehrheiten selbst – und das ist gut so. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Erfolgreiche Fortsetzung des Thüringer Wegs

Foto: Martin Heinlein

»Ich lege heute (1.3.) den Vorsitz der Thüringer LINKEN und mein Mandat im Landesvorstand nieder. Es waren acht erfolgreiche gemeinsame Jahre, die ohne die engagierte und solidarische Arbeit so vieler Genoss*innen nicht möglich gewesen wären. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken - vor allem bei den Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle, bei meinen Vorstandskolleg*innen und insbesondere bei meinen Stellvertreter*innen Heike Werner und Steffen Dittes. Wir haben gestaltet, gestritten und gelacht. Es war mir eine Ehre und eine große Freude, mit Euch Politik zu machen. Und es ist kein Abschied, sondern nur der Beginn einer neuen Etappe auf einem gemeinsamen Weg.« Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Stellt Euch vor

Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Deshalb ist es unsere Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können. Weiterlesen

Aus dem Pressebereich im Thüringer Landtag

Steffen Dittes zum Vorsitzenden der Linksfraktion gewählt

Nachdem Susanne Hennig-Wellsow den Fraktionsvorsitz in dieser Woche niedergelegt hat, ist heute Steffen Dittes, Innenexperte der Fraktion, zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Zudem wurde das Gremium um eine weitere Stellvertretung erweitert, um die paritätische Besetzung sicherstellen zu können. Zu den Stellvertreter*innen gehört nun neben Katja Mitteldorf und Ronald Hande auch die Sozialpolitikerin Karola Stange. Weiterlesen


André Blechschmidt

Wechsel an der Spitze der Linksfraktion eingeleitet

Foto: Martin Heinlein

Während der heutigen Fraktionssitzung hat Susanne Hennig-Wellsow ihren Fraktionsvorsitz niedergelegt. Dies hatte sie nach ihrer Wahl zur neuen LINKE-Bundesvorsitzenden bereits angekündigt. Die Fraktion hat sich darauf verständigt, zeitnah eine Nachwahl vorzunehmen. André Blechschmidt, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion, richtet seinen Dank an die scheidende Fraktionsvorsitzende: „Vieles, was wir für Thüringen in den letzten Jahren erreicht haben, ist untrennbar mit Susanne Hennig-Wellsow verbunden. Sie hat nicht nur maßgeblich als Architektin der Koalition von Rot-Rot-Grün in Thüringen gewirkt, sondern auch für fortschrittliche und sozial gerechte Politik für Thüringen gesorgt. Dazu gehören unter anderem die Einführung der zwei beitragsfreien Kindergartenjahre, der Ausbau des Bildungsbereichs durch mehr Lehrer*inneneinstellungen und die Modernisierung des Vergabegesetzes. Die Linksfraktion hat unter ihrer Führung gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern für eine soziale Handschrift der millionenschweren Corona-Hilfspakete gesorgt.“... Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Hennig-Wellsow: Wir brauchen einen allgemeinen Mietenstopp

„Noch ein Gipfel ohne Höhepunkt? Kleckern statt Klotzen beim sozialen Wohnungsbau, eine zahnlose Mietenbremse, jetzt noch ein wachsweicher Umwandlungsstopp? Das sind keine guten Nachrichten für Mieterinnen und Mieter“, meint die Thüringer Partei- und Fraktionschefin der LINKEN. „Jahr um Jahr verspricht die Bundesregierung den Menschen, dass der Mietenanstieg gebremst und mehr preiswerter Wohnraum geschaffen wird. Aber die Realität ist eine andere“, stellt Hennig-Wellsow fest. Weiterlesen

Pressemitteilungen des Landesverbandes

Steffen Dittes

76. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald

Auch 76 Jahre nach der Befreiung sind Antisemitismus, völkisches Denken und Rassismus bis in die Mitte der Gesellschaft vorhanden und werden auf den Straßen und auch in den Parlamenten verbreitet. Die jüngsten Relativierungen der NS-Verbrechen im Rahmen von Protesten gegen die Pandemie-Eindämmungspolitik unterstreichen, wie wichtig es ist, weiter über die Gräueltaten und die dahinterstehenden ideologischen Mechanismen des NS-Systems aufzuklären, zu erinnern und den Schwur von Buchenwald weiter als Leitlinie zu leben: ‚Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.‘ Weiterlesen


Heike Werner, Steffen Dittes

Besinnliche Ostern

Heute vor einem Jahr sind die meisten von uns davon ausgegangen, dass die beginnende Corona-Pandemie schon im Sommer vorbei sein könnte. Jetzt, zwölf Monate später, müssen wir davon ausgehen, dass uns Pandemie und die einhergehenden Beschränkungen im Alltag und der sozialen, kulturellen und politischen Kommunikation noch einige Zeit begleiten werden. Damit einhergehend aber auch die Herausforderungen die Pandemie selbst zu bewältigen und Antworten auf die zu Tage getretenen sozialen und globalen Verwerfungen zu finden. Weiterlesen


Heike Werner, Steffen Dittes

Sein antifaschistisches Erbe bleibt.

Mit großer Bestürzung hat der Thüringer Landesverband heute vom Tode Günter Pappenheims erfahren. Dazu erklärte unsere stellvertretende Landesvorsitzende Heike Werner: „Heute von Günter Pappenheims Tod zu hören, schmerzt mich ganz besonders. Zeit seines Lebens hat er sich unter anderem als Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora für Aufarbeitung und Erinnerung eingesetzt.“ Weiterlesen


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.