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Qualitätsoffensive in gastronomischer Ausbildung notwendig

Die ausbildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Susanne Hennig, hat die Ausbildungsbedingungen im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe kritisiert. Auszubildende klagten über zunehmende unbezahlte Überstunden, häufige Verstöße gegen die Bestimmungen zur Schichtarbeit und geringe Ausbildungsentgelte, sagt Hennig.

Die Abgeordnete verweist darauf, dass nach Angaben der Arbeitsagentur derzeit 46 Prozent der Auszubildenden im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen, um nach einem anderen Ausbildungsplatz zu suchen.
„Es liegt im Interesse der betroffenen Jugendlichen und ist auch wichtig für die Attraktivität Thüringens als Tourismus-Region, dass gegen diesen Trend umgehend etwas unternommen wird", drängt Hennig.  

Die Ausbildungspolitikerin der Linksfraktion fordert eine Qualitätsoffensive in der gastronomischen Ausbildung: „Wirtschaftsministerium, IHK und Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes müssen sich schnellstens über konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen verständigen.“