Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Linksfraktion wirft Landesregierung Untätigkeit vor

Zur heutigen Landtagssitzung hatte die LINKE beantragt, in Anbetracht der akuten Probleme an den Hochschulen durch fehlenden Wohnraum für Studienanfänger Schritte zu beraten, um die Situation zu verbessern. Obwohl auch Grüne und FDP dies unterstützten, wurde der Antrag mit den Stimmen von CDU und SPD abgelehnt.

„Diese Entscheidung ist völlig unverständlich“, fasst die studierendenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Susanne Hennig, zusammen. „Einerseits beklagen wir zunehmenden Fachkräftemangel und die Abwanderung. Andererseits, wenn wir die Chance haben, eine positive Entwicklung zu stützen, etwas für die Zukunft Thüringens zu tun, so gibt diese Landesregierung die Devise aus: ‚Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.’ Die inzwischen fast vierzig Prozent Studierenden aus den alten Bundesländern sind eine wichtige Chance für Thüringen“, unterstreicht Frau Hennig. Wer das nicht erkennt, habe die Zukunft Thüringens nicht im Blick.

Für das Jahr 2011 werde mit ebenso hohen Studienanfängerzahlen gerechnet wie 2010. „Das heißt, dass besonders in Jena, Erfurt und Ilmenau die Studierendenzahlen weiter ansteigen. Parallel dazu sinken 2012 im gegenwärtigen Haushaltsentwurf die Mittel für Wohnheimbau auf Null. Daher muss das Thema auf die Tagesordnung. Je früher desto besser“, so Frau Hennig abschließend.