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LINKE: Land hat bei der Berufsschulnetzplanung Jahre verschenkt

Heute informierte Staatssekretär Deufel den Bildungsausschuss, dass für 2012 an konkreten Vorgaben der Landesregierung zur Berufsschulnetzplanung kein Weg mehr vorbeiführt. 25 Prozent der Klassen an den Berufsschulen sind unterfrequentiert, das heißt, sie haben weniger als 15 Schüler. In Abstimmung mit den Landkreisen als Schulträgern wird gerade eine Richtlinie erarbeitet, die neue klare Rahmenregelungen für die weitere Entwicklung des Berufsschulnetzes in Thüringen schaffen soll.

Die Linksfraktion wirft der Landesregierung vor, bei der Gestaltung eines zukunftsfähigen Berufsschulnetzes mehrere Jahre versäumt zu haben: "Seit 2007 gibt es das Zedler-Gutachten, das auf die Folgen der demografischen Entwicklung für die Berufsschulen hinweist. Seit dieser Zeit fordert DIE LINKE im Landtag immer wieder die Festlegung fachlicher Entscheidungskriterien und verlangt, dass das Land die Planungsprozesse vorbereitet und moderiert", kommentiert die ausbildungspolitische Sprecherin der LINKEN, Susanne Hennig. "Vier Jahre hat man versucht, alle Verantwortung bei den Kreisen zu lassen. Jetzt zwingen die Fakten das Land unter hektischen Umständen dazu, sich selbst um Berufsschulnetzplanung zu kümmern. Wir verlangen nun einen transparanten und vom Land moderierten Planungsprozess, in den sich die Schulen selbst, die Wissenschaft und die Wirtschaftsunternehmen der Regionen einbringen können", so die Linksfraktionärin abschließend.