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„Wir sind bereit, die angefangene Arbeit weiterzumachen“

Beste Stimmung und hunderte Gäste aus Politik und Gesellschaft beim Jahresempfang der Landtagsfraktion der LINKEN am Mittwochabend im Erfurter Zughafen, herzlich begrüßt von Susanne Hennig-Wellsow und Moderator Björn Harras. Welches rot-rot-grüne Projekt wohl das beste gewesen sei, wollte er wissen. Der Kindertag, der nun am 20. September in Thüringen Feiertag ist, da brauchte die Fraktions- und Landeschefin der LINKEN nicht lange überlegen. Und Gregor Gysi, gerade von „phantastischen Wanderungen“ mit Bodo Ramelow und vielen Thüringerinnen und Thüringern zurück, zeigte sich überzeugt: Die Menschen haben Vertrauen zu Bodo Ramelow, er bleibt Ministerpräsident. Dies sei auch ein wichtiges Signal für den Bund. Gysi räumte ein: „Es war falsch, dass wir im Bundestag das Ost-Thema so wenig angesprochen haben.“ Dabei sei es höchste Zeit für Gleichstellung und Gleichberechtigung von Ost und West „auf einer Höhe“. So stehe Thüringen auf Platz vier der Industriearbeitsplätze in der Bundesrepublik, die Beschäftigten bekämen aber nur 70 bis 80 Prozent des Lohns im Westen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Rente für gleiche Lebensleistung“, unterstrich Gysi die LINKE-Forderungen.
Bodo Ramelow, der am Mittag zusammen mit Bildungsminister Helmut Holter (LINKE) und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) den Vertrag zur Umsetzung des „Gute-KiTa-Gesetzes“ unterzeichnet hatte, betonte: „Heute ist ein guter Tag für Thüringen, für die Kinder.“ Es werde viel Geld in die Kindergärten investiert, in einen besseren Betreuungsschlüssel, in die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher. Das bald zweite beitragsfreie Kindergartenjahr in Thüringen sei „ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“. Er kämpfe um das dritte Jahr, „weil ich möchte das Bildung und Betreuung prinzipiell beitragsfrei sind“. Weitere ihm wichtige Themen sprach Bodo Ramelow an, nicht zuletzt „die Waldkatastrophe“ – „wir werden viel, viel Geld in die Hand nehmen müssen, 500 Millionen in den nächsten zehn Jahren, um das grüne Herz zu verteidigen“. Rot-Rot-Grün, so zum Schluss seiner immer wieder von Beifall begleiteten Rede, „ist bereit, die angefangene Arbeit in den nächsten Jahren weiterzumachen“.


Susanne Hennig-Wellsow

Matthias Eckert

"Liebe Erfurter*innen,
in den letzten Jahren haben wir mit der Ramelow-Regierung viel erreicht,
um das Leben in unserer Stadt und ganz Thüringen zu verbessern.
Ein neues Schulgesetz, ein neuer Feiertag und zwei beitragsfreie Kitajahre.
Aber DIE LINKE. und ich wollen mehr erreichen. Ich will unter anderem den Mietendeckel für Thüringen, eine sozial-ökologische Wende und ein Modellprojekt für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Für ein lebens- und liebenswertes Erfurt, indem wir gemeinsam aufwachsen, zusammenleben und alt werden können.

Ihre Susanne Hennig-Wellsow"

Susanne Hennig-Wellsow ist Landesparteivorsitzende der LINKEN in Thüringen und Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.