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»Wir haben gezeigt, was wir können«

Susanne Hennig-Wellsow führt die Landesliste der LINKEN in Thüringen bei der Bundestagswahl im Herbst an. Es gebe Millionen Menschen in diesem Land, die eine starke LINKE brauchen, sagte sie bei der Vertreter*innenversammlung in Seebach. Es gehe bei der Bundestagswahl um einen Neustart für soziale Gerechtigkeit und einen radikalen Einstieg in die Bekämpfung des Klimawandels. »Wir haben in Thüringen gezeigt, was wir können«, sagte die 43-Jährige mit Blick auf das Potenzial, das LINKE haben, wenn sie Verantwortung übernehmen.

In ihrer Bewerbungsrede standen soziale Forderungen im Mittelpunkt. Die Corona-Krise habe noch einmal gezeigt, wie dringlich ein solidarischer Kurswechsel in der Bundespolitik sei. Mit der CDU in der Regierung sei dies nicht zu machen. Hennig-Wellsow appellierte, alles zu geben, damit eine Politik für ein neues soziales Fundament möglich werde. Es gehe um einen höheren Mindestlohn, um ein deutliches Plus bei der Grundsicherung, um wirksame Umverteilung von Oben nach Unten und um gerechte Chancen für Alle. »Die alleinerziehende Mutter kann nicht mehr länger warten«, so die Bundesvorsitzende der LINKEN.

Der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow begrüßte ausdrücklich Hennig-Wellsows Spitzenkandidatur. Sie habe ihm sieben Jahre lang als Vorsitzende des Thüringer Landesverbandes und als Fraktionschefin im Landtag den Rücken frei gehalten. Ramelow mahnte, dass sich linke Politik in jeder Frage am Maßstab der  Solidarität ausrichten müsse.

Auf den weiteren Listenplätzen gehen Ralph Lenkert, Martina Renner, Frank Tempel, Sigrid Hupach, Björn Harras, Cornelia Wanderer, Paul Schwendrat und Sebastian Bach ins Rennen der Bundestagswahl. Die stellvertretender Landesvorsitzende der LINKEN in Thüringen, Heike Werner beglückwünschte alle Gewählten. Sie freue sich »über dieses starke Angebot an die Wählerinnen und Wähler, weil es bei der Bundestagswahl im Herbst auch darum geht, wie es in diesem Land weitergeht. Zusammen und solidarisch oder so wie bisher, dass diejenigen die jetzt schon besonders unter den Corona-Folgen leiden, die Lasten der Krise schultern müssen. Wir sehen in der aktuellen Diskussion zur Pflegeversicherung, wie kurzfristig die Bundesregierung in vielen entscheidenden Fragen denkt, hier setzen wir an", so die Thüringer Gesundheitsministerin. Der Fraktionschef im Landtag, Steffen Dittes, sagte, »mit Susanne Hennig-Wellsow an der Spitze der Landesliste und starken erfahrenen Kandidat*innen auf den Folgeplätzen wird es für uns im Wahlkampf darum gehen, den Menschen Mut zu machen und zeigen, dass ihre Stimme gehört wird.« (Text: Redaktion)


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Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.