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Verleihung des Frauenpreises: "Redet mit und nicht über uns!"

"Redet mit und nicht über uns!" mit diesen Worten machte die erste Preisträgerin des 11. Frauenpreises des Frauennetzwerkes von DIE LINKE. Thüringen selbst deutlich, warum sie heute bei der Festveranstaltung im Zughafen ausgezeichnet wurde. Karola Stange schilderte in ihrer Laudatio das starke Engagement Nancy Frinds, mit der sich diese für Gute Löhne in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen einsetze.

Den Sonderpreis der diesjährigen Veranstaltung erhielt die Weimarer Künstlerin Larissa Barth für das Projekt: "Walter ≠ Bauhaus", welches den Versuch darstellt, der cis-männlich dominierten Rezeption der Geschichte des Bauhauses eine neue Sichtweise entgegenzustellen. In ihrer Laudatio machte die Bundesvorsitzende, Susanne Hennig-Wellsow, darauf aufmerksam, wie männlich dominiert die Geschichtsrezeption in vielen Bereichen immer noch sei.

Den zweiten Preis erhielt der Verein SHIA e.V. der sich für die Belange alleinerziehender Eltern einsetzt, die in Thüringen zu 86 Prozent weiblich sind. Der dritte Platz ging an den Verein "Frauen für den Nahen Osten e.V.", die Plätze vier bis sechs an die Jugendschmiede Suhl, den Verein "Frauen helfen Frauen e.V." aus Eisenach und an Tanja Schmidt für das Familen- und Frauenzentrum in Großbreitenbach.


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.