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Susanne Hennig-Wellsow

Sonntagsreden reichen nicht

Am 8. Mai 2020 jährt sich der Tag der Befreiung zum 75. Mal. Dieser 8. Mai steht wie kein anderer Tag für die Befreiung der europäischen Völker vom NS-Regime und die schrecklichen Verbrechen an der Menschheit, die die Deutschen und ihre Verbündeten in seinem Namen verübten.

Dazu erklärt die Fraktions- und Landesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow: „Heute erinnern wir an die unzähligen Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, der Vereinigten Staaten und des Commonwealth, die sich dem Faschismus auf den Schlachtfeldern stellten und größte Opfer brachten. Erinnert sei auch an den Widerstand der Partisanen in den besetzten europäischen Ländern, die Opfer des Holocaust und unter der europäischen Bevölkerung.

Bei diesem wichtigen Gedenktag dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Faschismus am 8. Mai 1945 mitnichten besiegt wurde. Zwar endete der Krieg auf den europäischen Schauplätzen, doch die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit schrecklichen Verbrechen von Waffen-SS und Wehrmacht stand erst am Anfang. Unterschiedlich stark kamen viele der alten Täter in den Nachkriegsgesellschaften zu neuen Würden.

Bis heute ist der Schwur von Buchenwald – nie wieder Faschismus - nicht eingelöst. Menschen werden von Rechtsterroristen ermordet, jüdische Gemeinden angegriffen, Andersdenkende durch Straßen gejagt, es kursieren Todeslisten und fast täglich wird über antisemitische, rassistische und menschenfeindliche Attacken berichtet. Anlässlich des 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora habe ich im April alle Bürgerinnen und Bürger »aufgerufen, sich konsequent auch im Alltag gegen Ausgrenzung und Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion, Herkunft oder durch Zuschreiben zu einer bestimmten Gruppe einzusetzen«. Diesen Appell wiederhole ich heute.

Für uns war der 8. Mai schon immer mehr, als bloß ein weiterer Tag im Kalender. Wir unterstützen deshalb die Petition Esther Bejaranos und schließen uns der Forderung der Gewerkschaften erneut an, den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären. Allen Menschen soll ein angemessenes und individuelles Gedenken ermöglicht sein, unabhängig von Arbeit und sozialer Stellung."

Verwandte Links

  1. Hier geht es zur Petition auf change.org

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Susanne Hennig-Wellsow

Matthias Eckert

"Liebe Erfurter*innen,
in den letzten Jahren haben wir mit der Ramelow-Regierung viel erreicht,
um das Leben in unserer Stadt und ganz Thüringen zu verbessern.
Ein neues Schulgesetz, ein neuer Feiertag und zwei beitragsfreie Kitajahre.
Aber DIE LINKE. und ich wollen mehr erreichen. Ich will unter anderem den Mietendeckel für Thüringen, eine sozial-ökologische Wende und ein Modellprojekt für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Für ein lebens- und liebenswertes Erfurt, indem wir gemeinsam aufwachsen, zusammenleben und alt werden können.

Ihre Susanne Hennig-Wellsow"

Susanne Hennig-Wellsow ist Landesparteivorsitzende der LINKEN in Thüringen und Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.

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