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Heike Werner, Steffen Dittes

Solidarität macht den Unterschied

Unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" führen DGB und demokratische Parteien mehrere Kundgebungen zum 1. Mai in Thüringen durch. Dazu erklärt Heike Werner, stellv. Landesvorsitzende von DIE LINKE. Thüringen: "In den letzten zwölf Monaten ist nun überdeutlich geworden, dass die gelebte Solidarität den Unterschied macht. Das gilt für den Gesundheits- und Pflegebereich genauso, wie für den Bereich der Arbeit und der Wirtschaft oder die Frage, unter welchen Bedingungen Kindern und Jugendlichen überall gleicher Zugang zu Bildung gesichert werden kann.“


Laut Thüringen-Monitor sind 66% der Arbeiter:innen und 55% der einfachen und mittleren Angestellten der Überzeugung, dass der gesellschaftliche Reichtum ungerecht verteilt ist.
"Die Thüringer:innen haben über viele Jahre an ihrem Arbeitsplatz gemerkt, dass es ungerecht zu geht. Das Arbeiter:innen im Osten noch 30 Jahre nach der Wende immer noch knapp sechs Euro je Stunde geleistete Arbeit weniger verdienen, als ihre Kolleginnen und Kollegen im Westen, ist nur mit starken Gewerkschaften und einer Bundespolitik zu überwinden, die endlich den politischen Auftrag gleicher Lebensverhältnisse in allen Landesteilen ernst nimmt“, so Heike Werner weiter.
"Die Schieflage in unserer Gesellschaft nimmt zu. Hilfen und Entlastungen für Konzerne, während gleichzeitig Menschen, die die solidarische Hilfe der Gesellschaft dringend benötigen, aus den Augen verloren werden, lassen die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driften. Gute Arbeit und gute Löhne kommt allen zu Gute. Die Ungleichbehandlung von Arbeiter:innen zwischen Ost und West, die Menschen in Thüringen bei Löhnen, beim Urlaub und bei der Rente immer noch benachteiligt, muss ein Ende haben“, fügt der zweite stellvertretende Vorsitzende von DIE LINKE. Thüringen, Steffen Dittes, hinzu.
Dass in diesem Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen der Gewerkschaften - wenn auch unter hohen Infektionsschutzauflagen – zum traditionellen 1. Mai stattfinden können, begrüßen die beiden LINKE-Politiker:innen ausdrücklich und hoffen, dass sich die Menschen an ihnen genauso beteiligen und für Solidarität und Gerechtigkeit eintreten, wie bei Gegenprotesten in Erfurt und Weimar gegen Versammlungen der sogenannten Querdenker-Bewegung oder den angekündigten Aktionen extrem rechter Gruppen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Versammlungsrecht, das Tragen von Masken und Einhalten von Abständen bildet dafür die Grundlage.

Veranstaltungshinweis:

Heike Werner wird bei der DGB-Kundgebung auf dem Erfurter Anger sprechen (ab 11 Uhr), Steffen Dittes bei der auf dem Marktplatz in Weimar (10 Uhr), wo auch die Bundesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow anzutreffen sein wird.


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.