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Pressemitteilung

Renteneintrittsalter runter, nicht hoch

Die Vorsitzende der Deutschen Rentenversicherung regt eine Debatte über ein höheres Renteneintrittsalter an. Dazu erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Parteivorsitzende der LINKEN:

»Wenn es mehr als die Hälfte der Beschäftigten nicht bis zum regulären Renteneintrittsalter schafft, dann rechtfertig das allemal eine Debatte darüber, wann die Rente beginnen sollte. Dabei kommt es aber auf die Richtung an. Und die stimmt bei der Vorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung nicht.

Wer früher zu arbeiten aufhören muss, weil er oder sie keine Beschäftigung mehr findet oder die Gesundheit nicht mehr mitspielt, der geht mit zum Teil großen Abschlägen in die Rente. Die Politik hat es bisher versäumt, diesen Menschen einen Weg für den abschlagsfreien Renteneintritt zu ebnen. Statt dessen wurde die Latte mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre noch einmal angehoben. Für die meisten Beschäftigten bedeutet das schlicht eine Rentenkürzung. Deshalb ist die Absenkung des Renteneintrittsalters die Richtung, in die wir schauen müssen.

Die Ampel hat sich bei der Rente für die Beibehaltung des Status quo entschieden. Das zeugt nicht von Respekt gegenüber denjenigen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und sich dann mit Abzügen bei der Rente begnügen müssen. Das war und ist falsch.«


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

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Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.