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Susanne Hennig-Wellsow

Nie wieder!

Am ersten September 1939 – heute vor 81 Jahren – überfielen die Wehrmacht auf Befehl Adolf Hitlers Polen. Anlässlich dieses historischen Datums und des Weltfriedenstages erklärt Susanne Hennig-Wellsow, Landesvorsitzende von DIE LINKE. Thüringen, heute in Erfurt: „Dieser historische Tag muss uns auch über 80 Jahre später Mahnung und Ansporn sein: Ein Krieg kann niemals das gewählte Mittel einer politischen Auseinandersetzung sein. Wir tragen die Verantwortung für die Greueltaten des Zweiten Weltkrieges, mit diesem schrecklichen Erbe müssen wir umgehen.“

„Es schmerzt mich besonders, dass am Samstag Reichskriegsflaggen vor dem Bundestag wehten. Alle demokratischen Kräfte müssen die politische Forderung „Nie wieder“ konsequent mit Leben füllen. Die Zeiten bürgerlich-konservativer Verharmlosungen müssen vorbei sein. Sonst schlittern wir sehenden Auges in Umstände, die die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs an die dunkelsten Stunden erinnern.“

„Angesichts der Corona-Pandemie stehen wir vor kaum beschreibbaren finanziellen Herausforderungen, dort wären die Milliarden, die alljährlich in die deutsche Rüstungsindustrie fließen, besser aufgehoben."


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.