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Susanne Hennig-Wellsow

Meine Kandidatur, meine Vision: #MutMachen

Meine Kandidatur

Ich kandidiere für das Amt der Parteivorsitzenden der LINKEN. Das ist eine große Aufgabe, die ich mit ebenso großer Lust angehen werde - gern in einer weiblichen Doppelspitze. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Janine Wissler heute erklärt hat, ebenfalls für dieses Amt kandidieren zu wollen.

Es stehen bundespolitisch wegweisende Entscheidungen an. Ich möchte dazu beitragen, dass die Richtung stimmt: sozial, ökologisch, internationalistisch. Die LINKE hat jetzt die Chance, für einen neuen Aufbruch in der Gesellschaft zu sorgen. Die Herausforderungen sind bekannt: von der Klimakrise bis zur sozialen Ungleichheit, von der Bedrohung von Rechts bis zum Wandel in der Wirtschaft. Aber wir LINKE können mitentscheiden, ob es gerechte, solidarische und nachhaltige Lösungen geben wird. Oder ob der alte CDU-Krisenmodus fortgesetzt wird - bloß mit einem anderen Gesicht.

Es kommt also auf uns an. Ich möchte meine Erfahrungen und Stärken im Engagement für ein gutes Leben für alle, für eine solidarische und ökologische Gesellschaft einbringen. Es braucht progressive Mehrheiten - auf der Straße, in den Betrieben und Kommunen und auch in den Parlamenten. Katja Kipping und Bernd Riexinger gebührt Dank und Respekt, sie haben die Partei in den vergangenen acht Jahren auf einen guten Weg gebracht. Daran möchte ich anknüpfen. Mit einer ebenso eigenständigen wie bündnisorientierten LINKEN und mit dem Mut zum Machen.

Meine Vision

Es geht um viel. Es geht um uns alle.
Für einen linken Aufbruch im Jahr der Entscheidung.
Die Welt verändert sich, sorgen wir dafür, dass die Richtung stimmt.
Sozial, ökologisch, internationalistisch.
Links entscheidet. Es kommt auf uns an.
Für neue linke Stärke - für progressive Mehrheiten.
Auf der Straße. Im Betrieb. In der Kommune.
Im Parlament. In der ganzen Gesellschaft.

Es ist viel mehr drin: Für soziale Sicherheit.
Verteilen wir um: Für mehr Gerechtigkeit.
Verändern wir die Regeln: Für gute Arbeit.
Holen wir uns das Öffentliche zurück: Für eine neue Ökonomie des Alltags.
Verändern wir uns: Für das Klima.
Machen wir den Osten stark: Für gleiche Löhne und Renten.
Schützen wir die Republik: Für mehr Demokratie.
Beginnen wir das Umsteuern: Für neues Wirtschaften.
Lösen wir Konflikte: Für Frieden und Menschenrechte.
Reden wir mit: Für ein besseres Europa, für eine bessere Welt.
Ermöglichen wir echte Freiheit: Für ein buntes Leben.

Wandel braucht Hoffnung, das er gelingen kann.
Lasst uns Selbstvertrauen haben.
Wir haben Potenzial: mehr LINKE wagen.
Wir können Opposition. Und wir können Regierung.
Eigenständig aber bündnisorientiert.
Und mit dem Mut zum Machen.
Vertrauen wir uns, damit andere uns vertrauen.
Regierungsfähig ist, wer Verbesserungen für viele erreicht.
Wir springen über keine Stöckchen, aber wir knien uns rein.
Wir werden nicht staatstragend, wir gestalten den Wandel.
Es bleibt dabei: Wir wollen eine neue Gesellschaft.
Wir warten nicht länger, wir fangen damit an. Jetzt.

Wir sind Partei. Und wir brauchen Bewegung.
Wir bewegen uns selbst. Und wir ergreifen Partei.
Lasst unsere Vielfalt zu neuer Stärke werden.
Mit radikaler Haltung und kritischem Realismus.
Streitbar, für einen neuen Blick nach vorn.
Wir spielen niemanden gegeneinander aus, wir bauen Brücken.
Wir sind viele, wir sind bunt.
Verbindendes bringen wir gegen Verbitterung in Stellung.
Mit linkem Optimismus für eine bessere Welt.
Offen für neue Ideen, klar in unseren Zielen.
Verändern auch wir uns, damit Veränderung gelingt.


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.