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Landesliste zur Bundestagswahl gewählt

Auf der heutigen Vertreter*innenversammlung in Seebach hat DIE LINKE. Thüringen ihre Landesliste zur Bundestagswahl im Herbst 2021 gewählt. Ministerpräsident Bodo Ramelow stimmte seine Genossinnen und Genossen auf einen herausfordernden Wahlkampf im Herbst ein, bevor es in die Abstimmungen ging. Die Vertreter*innen folgten dem Vorschlag von Landesvorstand und Landesausschuss und wählten die folgenden Kandidat*innen:

1. Susanne Hennig-Wellsow
2. Ralph Lenkert
3. Martina Renner
4. Frank Tempel
5. Sigrid Hupach
6. Björn Harras
7. Cornelia Wanderer
8. Paul Schwendrat
9. Sebastian Bach

"Ich beglückwünsche alle Gewählten und freue mich über dieses starke Angebot an die Wählerinnen und Wähler, weil es bei der Bundestagswahl im Herbst auch darum geht, wie es in diesem Land weitergeht. Zusammen und solidarisch oder so wie bisher, dass diejenigen die jetzt schon besonders unter den Corona-Folgen leiden, die Lasten der Krise schultern müssen. Wir sehen in der aktuellen Diskussion zur Pflegeversicherung, wie kurzfristig die Bundesregierung in vielen entscheidenden Fragen denkt, hier setzen wir an", so die stellv. Landesvorsitzende Heike Werner. Steffen Dittes fügt hinzu: "Mein Glückwunsch an alle die, denen die Vertreter*innen des Landesverbandes heute ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Mit Susanne Hennig-Wellsow an der Spitze der Landesliste und starken erfahrenen Kandidat*innen auf den Folgeplätzen wird es für uns im Wahlkampf darum gehen, den Menschen Mut zu machen und zeigen, dass ihre Stimme gehört wird."


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.