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Hilfen für die es am dringendsten brauchen

Aus Corona-Hilfen hat die öffentliche Hand durch Zinsen und Provisionen rund 1,4 Milliarden Euro eingenommen. Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, fordert, aus diesen Einnahmen die Menschen zu unterstützen, die von den Corona-Hilfen zu wenig profitiert haben:

Rund 1,4 Milliarden Euro hat der Staat durch Corona-Hilfen eingenommen. Diese Corona-Dividende sollte der Staat nun denen auszahlen, die von Corona am härtesten getroffen wurden, die bislang aber kaum etwas von den Corona-Hilfen abbekommen haben. 500 Milliarden Euro hat der Staat für Corona-Hilfen in die Hand genommen, weniger als ein Prozent davon kam denen zugute, die das Geld am dringendsten brauchen. Eine Einmalzahlung von 200 Euro an die Menschen im Leistungsbezug würde nur gut eine Milliarde kosten. Das ist aus Nebeneffekten der Corona-Hilfen zu bezahlen und das sollte jetzt sofort geschehen.
 
Dass der Staat bei der Auszahlung von Corona-Hilfen nebenbei was verdient, zeigt auch, wie irre es ist, in der gegenwärtigen Krise bei den notwendigen Hilfen zu knausern. Der Staat kann für seine Bürgerinnen und Bürger da sein und deshalb muss er das auch.


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.