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Pressemitteilung

Hartz-Soforthilfe gegen Stromteuerung

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow:

»Für viele Menschen beginnt das Jahr mit Energieschulden. Die Stromkosten sind im Regelbedarf für die Menschen, die mit Hartz-Leistungen auskommen müssen, nicht ausreichend gedeckt. Sozialverbände und Betroffenen-Initiativen machen seit langem auf dieses Problem aufmerksam. Die Ampel-Koalition muss hier endlich handeln, es geht um Existenzen«, so Hennig-Wellsow.

Die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende verwies dazu auf Angaben der Caritas, in deren Beratungsstellen sich immer mehr Menschen melden, die Energieschulden machen müssen. Vor allem Menschen in ländlichen Regionen seien von den gestiegenen Energiepreisen betroffen. Viele heizten noch mit Strom, auch die Versorgung mit Warmwasser laufe vielfach über elektrisch betriebene Erhitzer.

Das Problem werde sich noch verschärfen, wenn in den kommenden Wochen die Jahresabrechnungen kommen. »Wenn dann wegen der Strompreissteigerungen Nachforderungen anstehen, die aus dem Regelbedarf gedeckt werden müssen, können das viele Menschen nicht mehr verkraften.«

Hennig-Wellsow appellierte eindringlich an die Bundesregierung, einen Vorschlag zur Abhilfe vorzulegen. Die LINKE habe eine Einmalzahlung von 200 Euro vorgeschlagen, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt mindestens an die Bezieher*innen von Hartz- und Grundsicherungsleistungen ausgezahlt werden sollte. »Es ist wirklich dringend, die Strom-Teuerung drückt Hunderttausende unter das ohnehin deutlich zu knapp bemessene Existenzminimum.«


Mir geht es darum, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können. Oder um es mit Karl Marx zu sagen: Ich engagiere mich mit vielen anderen in einer sozialistischen Partei für Verhältnisse, in denen »die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist«. Weil wir nicht länger Zustände dulden wollen, »in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist«. Wir lassen niemanden zurück und wir drängen nach vorn, in eine Zukunft in Freiheit, Gleichheit und demokratischer Kooperation. Auf dieser Website erfahrt ihr mehr über meine politische Arbeit für sozialen ökologischen Umbau, für Frieden und internationale Solidarität.

Susanne Hennig-Wellsow

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