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Pressemitteilung

Hartz-Soforthilfe gegen Stromteuerung

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow:

»Für viele Menschen beginnt das Jahr mit Energieschulden. Die Stromkosten sind im Regelbedarf für die Menschen, die mit Hartz-Leistungen auskommen müssen, nicht ausreichend gedeckt. Sozialverbände und Betroffenen-Initiativen machen seit langem auf dieses Problem aufmerksam. Die Ampel-Koalition muss hier endlich handeln, es geht um Existenzen«, so Hennig-Wellsow.

Die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende verwies dazu auf Angaben der Caritas, in deren Beratungsstellen sich immer mehr Menschen melden, die Energieschulden machen müssen. Vor allem Menschen in ländlichen Regionen seien von den gestiegenen Energiepreisen betroffen. Viele heizten noch mit Strom, auch die Versorgung mit Warmwasser laufe vielfach über elektrisch betriebene Erhitzer.

Das Problem werde sich noch verschärfen, wenn in den kommenden Wochen die Jahresabrechnungen kommen. »Wenn dann wegen der Strompreissteigerungen Nachforderungen anstehen, die aus dem Regelbedarf gedeckt werden müssen, können das viele Menschen nicht mehr verkraften.«

Hennig-Wellsow appellierte eindringlich an die Bundesregierung, einen Vorschlag zur Abhilfe vorzulegen. Die LINKE habe eine Einmalzahlung von 200 Euro vorgeschlagen, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt mindestens an die Bezieher*innen von Hartz- und Grundsicherungsleistungen ausgezahlt werden sollte. »Es ist wirklich dringend, die Strom-Teuerung drückt Hunderttausende unter das ohnehin deutlich zu knapp bemessene Existenzminimum.«


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

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Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.