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Für Solidarität und Mitmenschlichkeit

Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden haben Gerhard Trabert als Kandidaten der LINKEN für die Bundesversammlung am 13. Februar vorgeschlagen. Der parteilose Mediziner lebt in Mainz und ist bekannt als »Arzt der Armen«, der unter anderem obdachlose und nicht krankenversicherte Menschen versorgt.

Die Kandidatur sei »eine Möglichkeit, eben wieder auf die Themen, die mir so am Herzen liegen, aufmerksam zu machen«, sagte Trabert der FAZ. Dazu gehörten »das Thema der sozialen Ungleichheit generell, aber auch besonders jetzt nach dem Regierungswechsel, der mir zu wenig neue soziale Impulse gegeben hat trotz mancher Ankündigung im Wahlkampf« und die Frage der Umverteilung: »Vor der Wahl redet man über eine Erhöhung der Einkommensteuer und der Vermögenssteuer. Darüber wird nicht mehr gesprochen. Die Bürgerversicherung ist auch kein Thema mehr.«

Mehr zu Gerhard Trabert auf seiner Website.

Gerhard Trabert steht für eine Gesellschaft der Solidarität und der Mitmenschlichkeit, in der jede und jeder in Würde leben kann. Er engagiert sich auch für Notleidende über die eigenen Landesgrenzen hinaus. Gerhard Trabert war in vielen Krisengebieten dieser Welt als Arzt tätig - in Angola, Liberia, Kurdistan, Afghanistan, Syrien, in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben. Als Seenotretter war er mit der Seawatch auf dem Mittelmeer und in Geflüchtetenlagern wie Moria, wo er sich besonders für die Evakuierung Schwerbehinderter engagiert hat.

Mehr zur Nominierung bei der Partei DIE LINKE.

Gerhard Trabert hat als parteiloser Direktkandidat für die LINKE in Mainz kandidiert und erzielte mit 12,7 Prozent das beste Erststimmenergebnis in Westdeutschland. Er thematisiert den Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit und genießt breite Anerkennung.

Mehr zur Nominierung bei der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Am 13. Februar wird der Bundespräsident gewählt. SPD, Union, Grüne und FDP unterstützen Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier, die AfD hat einen eigenen Kandidaten angekündigt.

»Wir sind der Meinung, dass DIE LINKE ein eigenes personelles Angebot machen, eine demokratische Alternative bieten sollte. Einen Kandidaten, der für soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität steht«, heißt es in einem gemeinsamen Brief von Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler sowie Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali an die Vorstände von Partei und Bundestagsfraktion. Mit der Kandidatur Traberts »bekommt die Wahl des Bundespräsidenten immerhin den Hauch von einem demokratischen Wettstreit«, schreibt die »Süddeutsche Zeitung«. Sie freue sich »sehr, dass wir Gerhard Trabert als Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten gewinnen konnten. Ein Mensch der Tat mit großem Herzen«, sagte die LINKEN-Vorsitzende Hennig-Wellsow zu dem Vorschlag. (Redaktion)


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

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Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.