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Pressemitteilung

Erinnerung und Mahnung

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma am 19. Dezember erklärt die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow:

»Der Gedenktag ruft uns nicht nur die Schrecken der faschistischen Vernichtungspolitik in Erinnerung, der Hunderttausende Sinti und Roma zum Opfer gefallen sind. Er mahnt uns zugleich eindringlich, wie wichtig eine entschlossene Bekämpfung antiziganistischer Handlungsweisen und Einstellungen ist. Um auf diesem Weg endlich einen Schritt voranzukommen, sollte die neue Ampel-Regierung ihren Ankündigungen schnellstmöglich Taten folgen lassen, eine unabhängige Monitoring- und Beratungsstelle für antiziganistische Vorfälle sowie eine*n Antiziganismus-Beauftragte*n einzurichten, welcher wirksam für die Rechte der Sinti und Roma eintritt.«

Hennig-Wellsow verwies auf Untersuchungen wie den Thüringen-Monitor, die immer wieder über die Verbreitung antiziganistischer Einstellungen Auskunft gaben. So stimmten 2020 28 Prozent der Befragten der Aussage zu, sie hätten »Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in meiner Wohngegend aufhalten«. In Zeiten der Corona-Pandemie habe sich dann erneut gezeigt, wie schnell Sinti und Roma neuen Diskriminierungen ausgesetzt sind, nicht nur in der Bundesrepublik, sondern in ganz Europa, so die LINKEN-Abgeordnete.


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.