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Redaktion

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen

Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau zwei Jahre her, bei dem Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin von einem Rechtsterroristen ermordet wurden. Wir trauern um die Opfer. Wir fühlen mit den Angehörigen, Freundinnen und Freunden. Das Ringen um angemessene Erinnerung, soziale Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen muss weitergehen.

Hanau war kein Einzelfall. Der NSU, der Anschlag in München, der Anschlag in Halle, der Mord an Walter Lübcke - die Liste ist von Jahr zu Jahr länger geworden. Niemand kann mehr die Augen davor verschließen, wie groß die Gefahr durch Rechtsterrorismus ist. Rassistische Angriffe fordern seit Jahren Opfer und seit Jahren wird in diesem Land zu wenig dagegen getan. Mit der rechtsradikalen AfD sitzen geistige Brandstifter im Bundestag.

Wie LINKE fordern, Schluss zu machen mit dem Gerede von angeblichen Einzelfällen und Einzeltätern. Wir setzen uns dafür ein, den strukturellen, den alltäglichen Rassismus auf allen gesellschaftlichen Ebenen und auch in staatlichen Institutionen zurückzudrängen. Antifaschistischer Protest und Aufklärung gegen rechts kommen aus der Zivilgesellschaft und dürfen nicht mehr kriminalisiert werden. 

DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Anhänger auf, am 19. Februar an den an zahlreichen Orten bundesweit stattfindenden Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen teilzunehmen: https://19feb-hanau.org/hanauistueberall2022/ (Redaktion)


Mir geht es darum, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können. Oder um es mit Karl Marx zu sagen: Ich engagiere mich mit vielen anderen in einer sozialistischen Partei für Verhältnisse, in denen »die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist«. Weil wir nicht länger Zustände dulden wollen, »in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist«. Wir lassen niemanden zurück und wir drängen nach vorn, in eine Zukunft in Freiheit, Gleichheit und demokratischer Kooperation. Auf dieser Website erfahrt ihr mehr über meine politische Arbeit für sozialen ökologischen Umbau, für Frieden und internationale Solidarität.

Susanne Hennig-Wellsow

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