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Susanne Hennig-Wellsow

DIE LINKE. Thüringen - eine dreißigjährige Erfolgsgeschichte

Vor dreißig Jahren, am 30. Juni und ersten Juli 1990, fand der Gründungsparteitag der PDS Thüringen in Erfurt statt. Erste Landesvorsitzende wurde die spätere Europaabgeordnete Gabi Zimmer.

Die Gründung der Partei fiel in die Zeit des größten gesellschaftlichen Veränderungsprozesses in der Nachkriegszeit. Die Thüringerinnen und Thüringer mussten sich in dieser Zeit neu orientieren und sich in einem neuen, unbekannten System zurechtfinden.

Während auf der einen Seite diese Veränderungen verbunden waren mit einem Zuwachs an persönlichen Freiheiten und neuen, politischen Grundrechten, standen auf der anderen Seite die millionenfachen Erfahrungen Ostdeutscher durch Verlust ihres bisherigen Arbeitsplatzes, sozialer Sicherheiten und steigender Lebenshaltungskosten. Viele soziale Bindungen, bisher auch durch die feste Zugehörigkeit zur Arbeitsstelle garantiert, lösten sich auf. Erstmals spürten auch in Thüringen Menschen eine um sich greifende Entsolidarisierung und die Entwertung ihrer Lebensläufe.

In Thüringen wie in ganz Ostdeutschland fand eine dramatische Deindustrialisierung ganzer Landstriche statt, welche bis heute strukturelle Auswirkungen hat.

Von Beginn an stellte sich die Partei an die Seite derer, die Gefahr liefen, in diesem atemberaubenden Transformationsprozess und der neuen Gesellschaft sozial abgehängt zu werden.

Eindrücklichstes Beispiel ist der Arbeitskampf von Bischofferode. Hier wehrten sich Arbeitnehmer gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze durch die Politik der Treuhand mittels eines Hungerstreiks. Unser Ministerpräsident Bodo Ramelow unterstützte die Kali-Kumpel vor Ort und legte dort den Grundstein für die hohe Anerkennung und Achtung, die er unter den Thüringerinnen und Thüringern genießt, die diese schweren Wendezeiten mitgemacht haben.

„Bischofferode ist überall“ lautete damals ein Motto, welches viele Mitglieder der Partei an die Seite derer trieb, welche ähnlich dramatische Erfahrungen wie die Bischofferöder sammeln mussten.

Ausgehend von diesen historischen Einschnitten entwickelte sich die LINKE von der vorwiegend Ostinteressen und Protest artikulierenden Partei zur bundeweit verankerten linken Kraft mit immer stärkerem politischen Gestaltungsanspruch.

„Die immer wieder gesuchte Nähe zu den Menschen, der Einsatz für soziale und ökologische Gerechtigkeit sowie die Freiheitsrechte aller sind der Boden, auf welchem die LINKE. Thüringen ihre Wahlergebnisse stetig von 9 auf 31 Prozent verbessern konnte. Dies ist uns Ansporn für die Zukunft, erklärt Susanne Hennig-Wellsow, die Landesvorsitzende der Thüringer LINKE.  


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Susanne Hennig-Wellsow

Matthias Eckert

"Liebe Erfurter*innen,
in den letzten Jahren haben wir mit der Ramelow-Regierung viel erreicht,
um das Leben in unserer Stadt und ganz Thüringen zu verbessern.
Ein neues Schulgesetz, ein neuer Feiertag und zwei beitragsfreie Kitajahre.
Aber DIE LINKE. und ich wollen mehr erreichen. Ich will unter anderem den Mietendeckel für Thüringen, eine sozial-ökologische Wende und ein Modellprojekt für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Für ein lebens- und liebenswertes Erfurt, indem wir gemeinsam aufwachsen, zusammenleben und alt werden können.

Ihre Susanne Hennig-Wellsow"

Susanne Hennig-Wellsow ist Landesparteivorsitzende der LINKEN in Thüringen und Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.

#wirmachensgerecht