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Das Land verändern

"Die kommende Bundestagswahl wird eine Wegscheide. Nicht nur wegen der Pandemie. Die alte westdeutsche Republik mit zwei großen Volksparteien scheint sich jetzt auch auf konservativer Seite aufzulösen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für eine linke Partei, die nicht nur programmatisch den Unterschied macht, sondern immer auch für eine Überraschung gut ist. Ich möchte, dass die LINKE im Jahr 2025 eine Partei ist, die unser Land nicht nur verändern will, sondern es ganz handfest tut. Im Sinne der Gleichheit, der Freiheit und der sozialen Geborgenheit." 

"Wir müssen ausstrahlen, dass wir in der Lage und gewillt sind, Verantwortung zu übernehmen. Etwa 25 Prozent der Menschen in der BRD können nicht länger warten, sie brauchen uns jetzt. Für viele geht es um Existenzsicherung, um ihre Zukunft und um die ihrer Kinder. Wir müssen bereit sein, das, was wir wollen, auch wirklich umzusetzen."

"Wir haben es mit einer Jahrhundertkrise zu tun, in der auch die LINKE in den Ländern auf unbekanntem, sich ständig veränderndem Terrain agieren muss. Klar ist, dass wir eine  solidarische Pandemiepolitik brauchen, aber deren Umsetzung ist herausfordernd: Wir haben enorme soziale und gesellschaftliche Einschränkungen, die dem Gesundheitsschutz dienen, aber zugleich Einschränkungen des Lebens selbst bedeuten. Anders gesagt: Richtig ist, dass es ohne Gesundheit kein Leben gibt, aber eben auch, dass Leben mehr bedeutet als gesund zu bleiben. Wir müssen ein gutes Maß zwischen Freiheit und Gesundheitsschutz finden, sodass möglichst viele frei sind, aber auch alle geschützt. Dafür brauchen wir Solidarität mit den besonders Gefährdeten, mit Alten, Kranken, aber auch mit Menschen in prekären Lebenslagen. Denn die Coronapandemie ist auch ein stiller Krieg gegen die Armen."

Das ganze Interview mit Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler in der Zeitschrift "Luxemburg".

 


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.