Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Susanne Hennig-Wellsow

Bittere Niederlage

Das Ergebnis der LINKEN bei der Bundestagswahl ist für uns alle ein Schlag in die Magengrube. Wir haben uns mehr erhofft, vor allem deshalb, weil progressive und klimagerechte Politik in Zeiten wie diesen so sehr gebraucht wird. Das Ergebnis ist für die LINKE bitter, das ist klar. Es ist aber vor allem für die Millionen bitter, die eine sozialpolitische und ökologische Interessenvertretung brauchen. Mein Dank gilt trotzdem allen, die uns gewählt und mit uns Wahlkampf gemacht haben.

Dank der drei Direktmandate von Gregor Gysi und Gesine Lötzsch in Berlin und Sören Pellmann in Leipzig ziehen wir trotzdem in Fraktionsstärke in den Bundestag ein. Künftig werden sich 39 LINKEN-Abgeordnete für Gerechtigkeit aus der Opposition heraus einsetzen. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin steht die LINKE vor Sondierungen.

Dennoch: Ein »Weiter so« kann es nicht geben, das sind wir unseren Genossinnen und Genossen, unseren Wähler*innen und den vielen, deren Leben durch linke Politik besser würde, schuldig. Wir haben in der Vergangenheit Fehler gemacht. Wir werden nun gemeinsam diskutieren, welche Schlussfolgerungen wir ziehen müssen. Die Partei muss sich neu erfinden.

Am Montag hat sich der Vorstand der LINKEN zu einer ersten Aussprache getroffen. Am Dienstag haben wir in der Bundestagsfraktion über das bittere Ergebnis diskutiert. Am Wochenende setzen wir bei einer Klausur des Parteivorstandes die Fehleranalyse fort.


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.