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Berliner Platz kommt für die Stadt Erfurt immer an letzter Stelle

 

Berliner Platz kommt für die Stadt Erfurt immer an letzter Stelle

„Unverfroren“, nennt Susanne Hennig-Wellsow, Wahlkreisinhaberin für DIE LINKE, die Ankündigung der Stadtverwaltung aufgrund von Haushaltszwängen die Sanierungsmaßnahmen am Berliner Platz erneut aufzuschieben. Die aktuelle Haushaltssituation der Stadt dient mal wieder als Begründung für den Aufschub.

„Dieses Muster wiederholt sich jetzt schon seit Jahren“, kommentiert Hennig-Wellsow die Situation. „Über 30 Jahre ist baulich im Stadtteil nichts mehr passiert. Zudem droht die Verlegung der Bibliothek in ein kleineres Gebäude und konzentrieren sich an den Schulen soziale Problemlagen. Kein Wunder, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Blick auf Baumaßnahmen und Investitionen an anderer Stelle der Stadt abgehängt fühlen.“ Die Stadtpolitik produziere mit der Vernachlässigung ganzer Stadtteile ganze Räume sozialen und kulturellen Ausschlusses in der Stadt. Dies gelte neben Großwohnsiedlungen wie dem Berliner Platz auch für Ortschaften, wie zuletzt Beschwerden aus Töttelstädt gezeigt hätten.

Die Abgeordnete beklagt die Erfurter Stadtentwicklung: „Eine erfolgreiche Politik für die Bürgerinnen und Bürger darf sich nicht auf die Aufhübschung der Innenstadt für den Tourismus konzentrieren. Lebendige Stadt- und Ortsteile sind für das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben im Interesse aller Erfurterinnen und Erfurter essentiell.“

Susanne Hennig-Wellsow zeigte sich zuversichtlich, dass DIE LINKE. Erfurt und ihre Stadtratsfraktion weiter am Thema dranbleiben werde und bei der Entwicklung des Berliner Platzes noch nicht das letzte Wort gesprochen worden sei.


Mir geht es darum, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können. Oder um es mit Karl Marx zu sagen: Ich engagiere mich mit vielen anderen in einer sozialistischen Partei für Verhältnisse, in denen »die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist«. Weil wir nicht länger Zustände dulden wollen, »in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist«. Wir lassen niemanden zurück und wir drängen nach vorn, in eine Zukunft in Freiheit, Gleichheit und demokratischer Kooperation. Auf dieser Website erfahrt ihr mehr über meine politische Arbeit für sozialen ökologischen Umbau, für Frieden und internationale Solidarität.

Susanne Hennig-Wellsow

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