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Beiträge von Susanne

Susanne Hennig-Wellsow

Tag der Befreiung, Tag der Mahnung

Heute feiern wir den Tag der Befreiung vom Nazi-Regime und der Kapitulation der faschistischen Wehrmacht. Der 75. Jahrestag ist für uns auch Anlass des ehrenden Gedenkens an die Opfer des NS-Terrors. Und es ist ein Tag, an dem wir uns daran erinnern, wie aktuell die Mahnung ist und bleibt, gegen Rechtsradikalismus aufzustehen. Gerade in Zeiten, in denen AfD-Politiker*innen mit schändlichen Äußerungen über den 8. Mai als »Tag des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit« auftreten. Weiterlesen


»Wir wollen niemanden zurücklassen«

Politik sollte man immer von großen Zielen her denken. Dann wird klarer, welche Bedeutung kurzfristige Entscheidungen haben, das gilt auch für unser Krisenmanagement. Anders gesagt: Was wir jetzt in der aktuellen Situation tun, entscheidet auch mit darüber, wo wir in ein paar Jahren gesellschaftlich stehen. - Susanne Hennig-Wellsow über Politikmachen in Pandemiezeiten und warum die LINKE jetzt schon über die Zeit nach der Corona-Krise reden sollte. Interview im Parlamentsreport, Ende April 2020. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Wirtschaft in Thüringen: Corona-Krise, Strukturwandel, sozial-ökologisches Umsteuern

Weltökonomie und hiesige Wirtschaft erleben derzeit einen historischen Einbruch. Wie lange dieser an hält und mit welchen regionalen Folgen, ist nur schwer abzusehen. Die Negativprognosen der Forschungseinrichtungen und wirtschaftspolitischen Institutionen lassen aber erwarten, dass der Fokus des politischen Krisenmanagements eher bald als später von den gegenwärtigen Ad-hoc-Hilfen für Unternehmen und Selbstständige vor allem auf die Frage eines ökonomischen »Wiederaufbaus« gerichtet sein wird. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Drei linke Horizonte - Helfen, umsteuern, lernen: Wie wir politisch in der Corona-Krise agieren

Die Corona-Krise ist ein Einschnitt in unser aller Alltag, und niemand kann jetzt schon sagen, wie tief er geht und welche Folgen das alles hat. Auch für Linke sind es herausfordernde Zeiten. Weiterlesen


Es geht nicht (nur) um den Ausstieg aus dem Krisenmodus. Es geht um den Einstieg in eine neue Normalität.

Der Ausstieg aus dem »Lockdown« wird kommen. So viel ist sicher. Weitgehendes Einvernehmen besteht bei Gesundheitsexpert*innen und in der Politik auch über den Zeitpunkt: Wir werden die jetzt bestehenden Einschränkungen dann und in dem Maße zurückfahren, sofern die Ansteckungsrate unter einem bestimmten Niveau bleibt. Damit stellen wir sicher, dass wir die Behandlungskapazitäten unsere Krankenhäuser nicht überfordern. Weiterlesen


Corona-Krise: Solidarität, Vertrauen, Handeln

Die Corona-Krise ist eine schwierige Phase, die uns alle beansprucht. Das Ringen um eine Eindämmung des Virus und der Umgang mit den sozialen sowie ökonomischen Folgen bestimmt im Moment das Denken und Handeln sehr vieler Menschen nicht nur in unserem Land. Unser aller Alltag ist in einem beispiellosen Ausmaße eingeschränkt. Viele machen sich Sorgen, um ihre Nächsten, um ihre Arbeitsstelle, um die Versorgung. In dieser schwierigen Situation schlägt die Stunde der Solidarität erst recht. Gemeinsam lassen wir niemanden zurück, in der Nachbarschaft, in der Familie, in Thüringen. Wir halten zusammen. Wir helfen einander so weit es der Corona-Virus zulässt. Und wir halten an unserem linken Wertekompass gerade in solchen Krisenzeiten fest: Weltoffenheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit. Weiterlesen


Die Stunde der Solidarität

Corona hat die Welt im Griff. Eine Übertreibung? Wohl kaum. Immer neue Zahlen der Infizierten und der Opfer, immer neue Nachrichten über die nächsten Einschränkungen, immer neue Warnungen vor ökonomischen Auswirkungen. Wo noch vor wenigen Tagen Witze über eine »Corona-Hysterie« kursierten, muss einem längst das Lachen vergangen sein. Viele Menschen machen sich Sorgen: um ihre Nächsten, um ihren Job, um ihre Versorgung. Welches Ausmaß die Pandemie haben wird, welche Konsequenzen daraus gezogen werden, was das für uns als LINKE praktisch bedeuten könnte, lässt sich zu diesem Zeitpunkt, zu dem ich diesen Text aufschreibe, nur schwer vorhersagen. Was sich aber sagen lässt ist, erstens: welchen Spiegel uns und der gegenwärtigen Welt das Corona-Geschehen vorhält, zweitens: mit welchem politischen Kompass wir in Zeiten der Pandemie und ihrer Folgen reagieren sollten, und drittens: was wir jetzt praktisch und gemeinsam tun können. Weiterlesen


Danke für das Vertrauen!

Liebe Erfurterinnen und Erfurter im Wahlkreis 25 - Danke für Ihr und Euer Vertrauen. Ich bin wieder gewählt um Ihre und Eure Interessen im Sinne LINKER Politik im Thüringer Landtag zu vertreten. Außerdem wählte mich die neu-konstituierte Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag erneut zur Vorsitzenden der Fraktion. Wir haben viel vor. #wir machen's gerecht Weiterlesen


Mein Zuhause bleibt! Mietenpoltik in Berlin und Thüringen - Diskussion

Die Städte verändern sich: Die attraktiven Innenstädte sind mehr und mehr den Reichen vorbehalten. Arme, Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Auch für Menschen mit mittleren Einkommen wird es eng! Die Angst sich keine Wohnung mehr leisten zu können, verunsichert Menschen. Gleichzeitig ist die Spaltung der Gesellschaft, die Segregation, ein großes Problem. Prof. Dr. Marcel Helbig (Universität Erfurt) hat dazu geforscht und wird im Gespräch mit mir und Katina Schubert (Vorsitzende DIE LINKE.Berlin) über Lücken in der Politik, aber auch über Chancen diskutieren. Wir als Politikerinnen stellen ungewöhnliche, aber konsequente Maßnahmen für gutes Wohnen vor. 24.10 // 18.30 Uhr // RedRoXX (Pilse 29, 99084 Erfurt) Weiterlesen


Sondersitzung im Thüringer Landtag

Der Thüringer Landtag hat sich in einer Sondersitzung zusammen gefunden, um den Bericht des 2. Untersuchungsausschusses zur „Aufarbeitung des ‚Nationalsozialistischen Untergrund‘, dem kooperierenden Netzwerk & der Verantwortung der Sicherheits- und Justizbehörden für das Untertauchen der Mitglieder des NSU“ zu beraten. Die Familien der Opfer sind heute bei uns. Es bleibt eine nicht wieder gut zu machende Schande, dass diese Verbrechensserie geschehen konnte, wieviel Schuld die Behörden auf sich geladen haben & wie die Familien auch noch schikaniert wurden. Dieser Tag & diese Sitzung ist insbesondere ein Gedenken an die Opfer des NSU & ihrer Familien. Die Täternamen kennen viele, die Namen der Ermordeten nur wenige: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michelle Kiesewetter Weiterlesen


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Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.