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Beiträge von Susanne

Den Kompass neu ausrichten

Die Vorsitzenden der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler, skizzieren die Aufgaben der Partei nach der Niederlage bei der Bundestagswahl. Man könne »nicht so weitermachen wie bisher«, heißt es in einem gemeinsamen Papier. Es reiche »angesichts einer veränderten Gesellschaft nicht aus, als soziales Korrektiv zu SPD und Grünen zu agieren. Eine linke Partei muss mehr wollen. Und wir können auch mehr«, so Wissler und Hennig-Wellsow. Es gehe »um eine andere Weise des Arbeitens und Wirtschaftens. Wir wollen DIE LINKE als treibende Kraft einer an die Wurzel der Probleme gehenden sozialen und ökologischen Transformation neu aufstellen und zukunftsfähig machen«. Dabei bildeten soziale Gerechtigkeit, demokratische Freiheit und internationale Solidarität die Leitbilder einer modernen sozialistischen Partei, »die konkrete, realistische und radikale Antworten auf die Grundfragen unserer Zeit gibt.« Weiterlesen


Schluss mit Nachsicht gegenüber Erdoğan

Die Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar an den kurdischen Politiker und Anwalt Selahattin Demirtaş ist von der Thüringer Bundestagsabgeordneten Susanne Hennig-Wellsow sehr begrüßt worden. Die Vorsitzenden der LINKEN verbeugte sich vor dem unerschütterlichen Einsatz von Demirtaş für Demokratie, Frieden und Toleranz in der Türkei und forderte die sofortige Freilassung des seit fünf Jahren inhaftierten kurdischen Politikers und Rechtsanwalts. Die neue Ampel-Regierung rief Hennig-Wellsow zu einer neuen Türkeipolitik auf, in deren Zentrum endlich vor allem Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Weiterlesen


In den Medien: Für humane Flüchtlingspolitik

Vor dem Antrittsbesuch der neuen Außenministerin der Ampel-Regierung hat die Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, Annalena Baerbock von den Grünen aufgefordert, bei der polnischen Regierung auf eine humane Flüchtlingspolitik zu pochen. Weiterlesen


Aus dem Bundestag: Gebt die Patente frei

Dass die Bekämpfung von Corona nur global gelingen kann, ist eine Binsenweisheit. Ihr müssten nur endlich Taten folgen, die es wert sind, internationale Solidarität genannt zu werden: Die Linksfraktion hat deshalb im Bundestag beantragt, Patente für Impfstoffe, Therapeutika und Tests zur weltweiten Eindämmung von Corona jetzt freizugeben. Weiterlesen


Für eine solidarische Notbremse

Der Vorstand der LINKEN hat sich für ein schnelles, an sozialen Gesichtspunkten orientiertes Handeln gegen die hohen Infektionszahlen der Corona-Pandemie ausgesprochen. In einem Beschluss wird eine solidarische Notbremse gefordert; außerdem wird eine Impfpflicht »als ultima ratio« befürwortet. Die LINKE bekräftigte außerdem ihre seit langem erhobene Forderung, die Lizenzen für Impfstoffe gegen Corona global freizugeben. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Beim Ampelfortschritt vergessen

Ich habe zum Sondierungspapier gesagt, offenbar hat die FDP die Bundestagswahl gewonnen. Ich habe jetzt beim Koalitionsvertrag der Ampel leider keinen Anlass, mich in dieser Frage zu korrigieren. Wer die Abteilung Reichtumsschutz mit an Bord hat, dem fehlt beim zu klein geratenen Klimaschutz dann auch noch der Sozialschutz. Ich verkenne nicht, dass die Ampel in manchen Bereichen für gesellschaftspolitische Verbesserungen sorgen will, aber ich kann deshalb doch nicht übersehen, dass es in zentralen Fragen ganz und gar nicht besser wird. Weiterlesen


Es geht um das Zuhause der Menschen

Die Ampel-Parteien haben bisher nichts Überzeugendes vorgelegt, wie die Finanzprobleme von Städten und Gemeinden gelindert werden sollen. Das ist auch eine Absage an das Zuhause der Menschen. Denn alle Politik beginnt dort, wo Menschen leben und wohnen. Die LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow fordert daher SPD und Grüne auf, die Blockade der FDP bei einer sozial gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nicht hinzunehmen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Danke, Roland Kaiser

Der Schlager-Star Roland Kaiser ist in Fragen der Menschenrechte und Solidarität mit Geflüchteten weiter als ein sozialdemokratischer Außenminister, der von Mauern spricht, statt auch nur einen Funken Moral walten zu lassen. Das ist die bittere Lage zu Beginn einer Ampelphase, die für Menschen in Not offenbar nur Rot zeigen will. Danke an den Kaiser für die klaren Worte. Ich kann das nur wiederholen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, den Menschen, die Angst um ihr Leben haben und Zuflucht suchen, die Tür aufzumachen. Weiterlesen


Aus dem Bundestag: Solidarisch gegen Corona

Am Donnerstag stand die Beratung über die von der Ampel vorgelegte Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Zentrum des Plenartages. Die Linksfraktion warb mit einem Entschließungsantrag um eine bessere Impfkampagne, um »Risikogruppen zu schützen, Folgeschäden durch Long-Covid zu reduzieren, das Gesundheitssystem handlungsfähig zu halten und nicht zuletzt drastischere Gegenmaßnahmen zu verhindern«. Außerdem hat die Linksfraktion in einem weiteren Antrag die Bundesregierung aufgefordert, Kita- und Schulschließungen zu verhindern und mehr Tempo bei Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche zu machen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Arbeitszeit als Demokratiefrage

Beinahe im Wochentakt lässt sich in wissenschaftlichen Berichten nachlesen, welche negativen Folgen wachsende Arbeitsbelastung hat. Ausgerechnet vor diesem Hintergrund plant die sich anbahnende Ampel-Koalition eine Aufweichung der Arbeitszeitregeln. Was da im Sondierungspapier mit Worthülsen wie »flexible Arbeitszeitmodelle« und »Experimentierräume« freundlich verkleidet wird, führt in Richtung gesellschaftspolitischer Rückschritt zu Lasten der Beschäftigten. Und dabei geht es nicht nur um die Gesundheit von Abertausenden Beschäftigten. Weiterlesen


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.