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Beiträge von Susanne

Susanne Hennig-Wellsow

Verteidigen wir die Demokratie

Vor einem Jahr wurde ein FDP-Politiker mit Stimmen der AfD und der CDU zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt. Der Tabubruch von Erfurt stürzte nicht nur den Freistaat in eine politische Krise. Es war vor allem die Zivilgesellschaft in Thüringen und der ganzen Bundesrepublik, die gegen den parlamentarischen Rechtsruck engagiert aufstanden und so den notwendigen gesellschaftlichen Druck machten, diese fatale Komplizenschaft zu korrigieren. Heute sind wir alle gewarnt. Heute wissen wir, es geht um Haltung. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Finanzpolitische Weichen

Wir stehen jetzt vor der Aufgabe, den Einstieg in eine sozial-ökologische Wirtschaftspolitik zu organisieren. Daher sollten wir auch versuchen, die notwendigen finanzpolitischen Weichen dafür zu stellen. Die Aussetzung der Schuldenbremse wäre dazu ein wichtiger erster Schritt. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Entscheidung ohne Zwang

Sollten Geimpfte ihre Freiheitsrechte, die durch den Lockdown beschränkt werden, schneller als andere wiedererlangen? Diese Frage hat Susanne Hennig-Wellsow in einem Gastbeitrag in der "Thüringer Allgemeinen" beantwortet - in einem Pro-und-Kontra mit SPD-Landeschef Georg Maier. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Es zählt nicht nur wo, sondern auch wie!

Am 19. Januar 2021 wies das Oberlandesgericht Frankfurt die Revision von Kristina Hänel gegen das Urteil zur vermeintlichen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche nach §219a StGB ab. Die Ärztin kündigte an, nun Verfassungsbeschwerde einzulegen. Dies begrüßt die Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag ausdrücklich und spricht Kristina Hänel großen Dank aus für ihren jahrelangen und zähen Einsatz für das Recht auf Information und das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Denn es zählt nicht nur, dass ungewollt Schwangere sich informieren können wo sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen können, es zählt auch das Recht auf Information, wie ein solcher Eingriff abläuft. Und diese Informationen müssen ihnen Ärzt:innen zur Verfügung stellen dürfen. Auch ich habe mich deshalb entschlossen, als solidarische Geste diese Informationen für alle Interessierten zu veröffentlichen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Mut zum Machen

Der Bedarf an Veränderungen ist enorm. Und deshalb wird es im kommenden Herbst um die Frage gehen: Wechseln wir auf einen Kurs sozialer und ökologischer Politik oder bleibt vieles beim schlechten Alten? Wir werden diese Weichenstellungen erfolgreich meistern, wenn wir die Menschen für Veränderungen begeistern können. Wandel braucht Hoffnung, das er gelingen kann. Und er braucht Mut zum Machen. Weiterlesen


Redaktion

Wir brauchen mehr soziale Absicherung im Lockdown

Das Coronavirus zwingt uns alle dazu, sich mit der eigenen Unsicherheit zu befassen. Die Gefahr einer Infektion zwingt uns aber nicht dazu, die fehlende soziale Absicherung zu akzeptieren. Für die jetzt unmittelbar vor uns liegende Zeit geht es in erster Linie darum, die verwundbarsten Bevölkerungsgruppen in unserer Gesellschaft zu schützen. Aber dieser Lockdown muss genauso sozial sein. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Corona-Krise: Von der Zukunft her denken

Da die Pandemie uns auch im nächsten Jahr begleiten wird, gilt es jetzt auch längerfristige Schutzmechanismen für eine Leben mit Corona zu entwickeln. Wir sollten darüber diskutieren, inwiefern in die sozialen Sicherungssysteme längerfristige Pandemie-Leistungen eingebaut werden sollten. Wir sollten uns jetzt schon ernsthaft damit auseinandersetzen, wie wir mit den gesundheitlichen Langzeitfolgen von Corona umgehen. Und wir sollten gemeinsam an einem „Resilienzpaket für die Demokratie“ arbeiten. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Für eine gerechte Impfstoff-Verteilung

Wir wissen nicht, wann ein erster Impfstoff gegen das Sars-CoV-2 Virus zugelassen wird. Aber wenn er kommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich sowohl die Produktion ausreichender Impfstoff-Dosen als auch die Impfung von Millionen Menschen über mehrere Monate hinziehen wird. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut, der Virologe Thomas Mertens, rechnet damit, dass »die Impfung der gesamten Bevölkerung Ende 2021 meines Erachtens noch nicht abgeschlossen sein« werde. Er geht zudem von »Diskussionen um die gerechte Zuteilung« aus. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Meine Kandidatur, meine Vision: #MutMachen

Ich kandidiere für das Amt der Parteivorsitzenden der LINKEN. Es stehen bundespolitisch wegweisende Entscheidungen an. Ich möchte dazu beitragen, dass die Richtung stimmt: sozial, ökologisch, internationalistisch. Die LINKE hat jetzt die Chance, für einen neuen Aufbruch in der Gesellschaft zu sorgen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Pasteten und Rotwein: Vor 50 Jahren wurde Allende Präsident in Chile

Am 24. Oktober 1970 wird der Sozialist Salvador Allende vom chilenischen Kongress zum Präsidenten gewählt. Der Erfolg seines Bündnisses Unidad Popular bei den Wahlen zuvor war knapp und es gab viel Gegenwind für sein Programm der sozialen Gerechtigkeit. Ich erinnere mich an Plakate, auf denen um Solidarität mit der chilenischen Linken geworben wurde. Um Solidarität mit einem Projekt des demokratischen Sozialismus. Vergessen wir all das nicht, denn es gehört zu unserer Geschichte. Weiterlesen


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.