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In den Medien: Weihnachtsgeld für alle

Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung erhält nur die Hälfte der Beschäftigten hierzulande Weihnachtsgeld. In Betrieben mit Tarifvertrag bekommen 77 Prozent der Angestellten die Zusatzzahlung, in Betrieben ohne Tarifbindung 41 Prozent. Die LINKE fordert deshalb eine gesetzliche Regelung für ein Weihnachtsgeld für alle - Beschäftigte aber auch Menschen, die Hartz-IV oder Arbeitslosengeld I beziehen. Unter anderem hier wird darüber berichtet.

Die LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow sagte: »Viele Beschäftigte sind auf diese Sonderzahlung angewiesen, gerade in Niedriglohnbranchen ohne Tarifverträge bleibt sie aber regelmäßig aus. Das ist nicht nur angesichts der gegenwärtigen Preissteigerung verheerend. Auch in Zeiten mit niedriger Inflation bleibt nicht nur der Gabentisch zu Weihnachten leer. Viele Beschäftigte müssen am Nötigsten, am Heizen oder an Kleidung sparen.

Deshalb braucht es ein gesetzliche Verpflichtung für die Unternehmen. SPD und Grüne haben im Wahlkampf mehr sozialen Ausgleich versprochen. Weihnachtsgeld für alle wäre dazu ein richtiger und wichtiger Schritt. Unser Vorschlag: Alle Beschäftigten sollen in den Genuss von Weihnachtsgeld kommen, welches mindestens 50 Prozent ihres Monatseinkommens erreicht. Das soll auch für Menschen gelten, die Hartz-IV oder Arbeitslosengeld I beziehen.«

Und so könnte es nach Auffassung der LINKEN gehen: Für abhängig Beschäftigte wird im Mindestlohngesetz eine Regelung getroffen, die sicherstellt, dass alle Beschäftige, die seit Beginn des Jahres in einem Betrieb beschäftigt waren, ein Weihnachtsgeld in Höhe von 50 Prozent ihres Monatslohns bezahlt werden muss. Tarifvertragliche Regelungen, in denen ein höheres Weihnachtsgeld vereinbart wurde, bleiben davon unberührt.

Für Hartz-IV-Bezieherinnen und Hartz-IV-Bezieher wird das Sozialgesetzbuch so geändert, dass ihnen die Hälfte des ALG-II-Regelsatz als Weihnachtsgeld bezahlt wird, wenn sie im Dezember Leistungsberechtigt sind. ALG-I-Beziehende erhalten die Hälfte eines monatlichen Arbeitslosengeldes im Dezember zusätzlich.


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

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Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.