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Nur radikale Klimapolitik ist realistisch

Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC ist da - und er sagt, das günstigste Szenario, die Einhaltung des 1,5°-Ziels, sei unrealistisch. "Ich sage, das günstigste Szenario ist notwendig", so Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Partei DIE LINKE. "Nur wenn wir jetzt handeln, bleibt das Ausmaß des Klimawandels mit seinen Folgen realistischer Weise beherrschbar. Mit diesem Ziel vor Augen gilt: Nur radikale Klimapolitik ist realistische Klimapolitik."

Radikale Klimapolitik erfordere einen umfassenden Umbau der Produktion und der Energieerzeugung, und flankierende Maßnahmen, die die Menschen dabei sicher mitnehmen, so Hennig-Wellsow weiter. Die Finanzierung des Umbaus müsse von den Starken geschultert werden. "Realistische Klimapolitik muss sozial gerecht sein. Es sind zwei Seiten einer Medaille: Die Klimawende muss sozial gestaltet werden, um erfolgreich zu sein. Eine Politik, die nicht erfolgreich bei der Klimawende ist, kann nicht sozial sein. Denn der Klimawandel trifft die Ärmsten am härtesten."

Die LINKEN-Vorsitzende adressierte vor diesem Hintergrund Union und FDP: "Jetzt muss auch der letzte Konservative verstehen: Wir können nicht länger auf den Markt warten. Wir müssen jetzt die Klimawende schaffen. Wir müssen jetzt die Verkehrswende angehen, mit massivem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, jetzt damit anfangen nach und nach die schmutzigsten Kohlekraftwerke abzuschalten und durch Erneuerbare zu ersetzen, damit wir 2030 ganz raus sind, aus der Kohleverstromung. Alle Ministerinnen und Minister müssen sich jetzt auf den Hosenboden setzen und tun was immer sinnvoll möglich ist. Die Bundestagswahl und die Sommerpause darf keine Ausrede dafür sein, das jetzt mögliche nicht schon zu tun. Und: Wir brauchen Ausgleichsmaßnahmen, um mehr CO2 zu binden. Renaturierung und Aufforstung müssen mehr Gewicht bekommen, um zumindest einen Teil der gemachten Fehler auszugleichen." (Redaktion)


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

Ein bundesweiter Mietendeckel, klimagerechte Umgestaltung, wirksamer sozialer Schutz, gerechter Mindestlohn, stärkere Besteuerung von Reichtum und Profiten - dafür stehen wir.

Für diese Ziele möchte ich Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag vertreten. Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Deshalb hoffe ich auf  Ihre Stimme am 26.9.21 oder schon jetzt per Briefwahl.

Ihre Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.