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Redaktion

Für ein solidarisches Miteinander

Mit der »Weimarer Erklärung für ein solidarisches Miteinander« haben sich Kulturinstitutionen und Gedenkstätten gegen Verschwörungsmythen, Antisemitismus und die Spaltung der Gesellschaft ausgesprochen. Der Appell stellt sich solidarisch an die Seite der Gedenkstätte Buchenwald, die in den vergangenen Wochen in bisher ungekanntem Ausmaß Ziel von Hass in Form von Mails und Anrufen geworden ist. In diesen werden die Corona-Schutzmaßnahmen mit dem NS-Terror gleichgesetzt.

Die Thüringer Bundestagsabgeordnete und LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow unterstützt die »Weimarer Erklärung« gegen eine Instrumentalisierung der Pandemie durch Geschichtsrevisionisten und Demokratiefeinde.

»Der Appell ist dringend notwendig. Es geht um eine klares Nein zu gefährlicher Geschichtsverdrehung und der Verharmlosung des faschistischen Terrors. Mahnung und Erinnerung sind geboten, so wie am morgigen Tag des Gedenkens an die NS-Opfer. Der Verharmlosung der Millionen von den Nazis und ihren Helfershelfern ermordeten Menschen, dem sich als 'Corona-Protest' verkleidenden Antisemitismus und der Bedrohung von Mitarbeiter*innen der Gedenkstätten muss die demokratische Gesellschaft unmissverständlich widersprechen. Gleiches gilt für alle Versuche, die demokratische Gesellschaftsordnung an sich und ihre Grundwerte zu delegitimieren. So viele Menschen leben jeden Tag Solidarität und Rücksichtnahme in der Pandemie. Umso wichtiger ist, worauf die Weimarer Erklärung drängt: ›Schützen wir nicht nur uns und andere, sondern auch unsere demokratische, offene, freie und solidarische Gesellschaftsordnung, indem wir unsere Stimme erheben: Für ein solidarisches Miteinander!‹« (Redaktion)

Hier geht es zur Webseite der Weimarer Erklärung für ein solidarisches Miteinander.