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Susanne Hennig-Wellsow

Damit sich die Verhältnisse ändern

Ein zentraler Anspruch an uns als LINKE lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. 

Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht - eine Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.

Dem fühle ich mich als Vorsitzende der LINKEN verpflichtet. In Zeiten der Corona-Krise und angesichts der großen Herausforderungen, sozial gerechte Politik gegen die Klimakrise zu machen, gilt das umso mehr: Wir brauchen jetzt einen Ausbau des Sozialstaates, wir wollen spürbare Verbesserung für Millionen durchsetzen. Wandel braucht Hoffnung, dass er gelingen kann, dass alle mitmachen können und sich niemand ausgeschlossen fühlt. Veränderung braucht soziale Sicherheit. Wir lassen niemanden zurück.

Auch als Abgeordnete in Thüringen war und ist das meine Richtschnur. Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt für einen Freistaat, in dem der soziale Zusammenhalt stark ist, in dem es gerecht zugeht, in dem die Menschen sich sicher fühlen. Antifaschismus und das engagierte Eintreten gegen jede Form von Hass und Diskriminierung sind für uns selbstverständlich. Unsere Politik in Thüringen hat ein Ziel: eine solidarische und weltoffene Gesellschaft, ein Land, in dem wir gerne gemeinsam leben. Ökologische Erneuerung, Ausweitung der Demokratie, nachhaltiges Wirtschaften und Zukunftschancen für alle gehören zu unserem politischen Kompass. Wir kümmern uns vor Ort, gestalten im Hier und Heute. Und wir setzen uns als Ostdeutsche selbstbewusst dafür ein, immer noch bestehende Ungerechtigkeiten endlich zu überwinden.

Wir stellen in Thüringen seit 2014 den Ministerpräsidenten und haben große erste Schritte für einen besseren Freistaat gemacht. Wir haben auf unserem linken »Thüringer Weg« aber auch erfahren müssen, dass landespolitische Spielräume mitunter nicht ausreichen, wenn die Bundespolitik der falschen Richtung folgt. In Bremen und Berlin sieht es nicht anders aus, der Mietendeckel ist dafür ein Beispiel.

Deshalb will ich Teil eines politischen Neuanfangs in diesem Land sein. Darum bewerbe ich mich auf einen Platz auf der Landesliste der Thüringer LINKEN zur Bundestagswahl und darum kämpfe ich um das Direktmandat im Wahlkreis Erfurt/Weimar. Damit auch auf Bundesebene endlich eine Politik für alle gemacht wird, damit niemand zurückgelassen wird, damit es ein starkes soziales Fundament gibt, ohne das große Veränderungen nicht zu erreichen sind. 


Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.