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Beiträge von Susanne

Susanne Hennig-Wellsow

Beim Ampelfortschritt vergessen

Ich habe zum Sondierungspapier gesagt, offenbar hat die FDP die Bundestagswahl gewonnen. Ich habe jetzt beim Koalitionsvertrag der Ampel leider keinen Anlass, mich in dieser Frage zu korrigieren. Wer die Abteilung Reichtumsschutz mit an Bord hat, dem fehlt beim zu klein geratenen Klimaschutz dann auch noch der Sozialschutz. Ich verkenne nicht, dass die Ampel in manchen Bereichen für gesellschaftspolitische Verbesserungen sorgen will, aber ich kann deshalb doch nicht übersehen, dass es in zentralen Fragen ganz und gar nicht besser wird. Weiterlesen


Es geht um das Zuhause der Menschen

Die Ampel-Parteien haben bisher nichts Überzeugendes vorgelegt, wie die Finanzprobleme von Städten und Gemeinden gelindert werden sollen. Das ist auch eine Absage an das Zuhause der Menschen. Denn alle Politik beginnt dort, wo Menschen leben und wohnen. Die LINKEN-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow fordert daher SPD und Grüne auf, die Blockade der FDP bei einer sozial gerechten Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nicht hinzunehmen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Danke, Roland Kaiser

Der Schlager-Star Roland Kaiser ist in Fragen der Menschenrechte und Solidarität mit Geflüchteten weiter als ein sozialdemokratischer Außenminister, der von Mauern spricht, statt auch nur einen Funken Moral walten zu lassen. Das ist die bittere Lage zu Beginn einer Ampelphase, die für Menschen in Not offenbar nur Rot zeigen will. Danke an den Kaiser für die klaren Worte. Ich kann das nur wiederholen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, den Menschen, die Angst um ihr Leben haben und Zuflucht suchen, die Tür aufzumachen. Weiterlesen


Aus dem Bundestag: Solidarisch gegen Corona

Am Donnerstag stand die Beratung über die von der Ampel vorgelegte Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Zentrum des Plenartages. Die Linksfraktion warb mit einem Entschließungsantrag um eine bessere Impfkampagne, um »Risikogruppen zu schützen, Folgeschäden durch Long-Covid zu reduzieren, das Gesundheitssystem handlungsfähig zu halten und nicht zuletzt drastischere Gegenmaßnahmen zu verhindern«. Außerdem hat die Linksfraktion in einem weiteren Antrag die Bundesregierung aufgefordert, Kita- und Schulschließungen zu verhindern und mehr Tempo bei Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche zu machen. Weiterlesen


Susanne Hennig-Wellsow

Arbeitszeit als Demokratiefrage

Beinahe im Wochentakt lässt sich in wissenschaftlichen Berichten nachlesen, welche negativen Folgen wachsende Arbeitsbelastung hat. Ausgerechnet vor diesem Hintergrund plant die sich anbahnende Ampel-Koalition eine Aufweichung der Arbeitszeitregeln. Was da im Sondierungspapier mit Worthülsen wie »flexible Arbeitszeitmodelle« und »Experimentierräume« freundlich verkleidet wird, führt in Richtung gesellschaftspolitischer Rückschritt zu Lasten der Beschäftigten. Und dabei geht es nicht nur um die Gesundheit von Abertausenden Beschäftigten. Weiterlesen


In den Medien: Weihnachtsgeld für alle

Nur die Hälfte der Beschäftigten hierzulande bekommt Weihnachtsgeld. Die LINKE fordert deshalb eine gesetzliche Regelung für ein Weihnachtsgeld für alle - Beschäftigte aber auch Menschen, die Hartz-IV oder Arbeitslosengeld I beziehen. Weiterlesen


Schon wieder nur Ankündigungen

Dass die Ampel-Parteien eine bessere Vertretung von Ostdeutschen in Führungspositionen und mehr Ansiedlungen von Bundeseinrichtungen im Osten anstreben, könnte man an sich ja begrüßen - DIE LINKE fordert dies schließlich seit Jahren mit Nachdruck. Dass nun aber offenbar erneut erst wieder Zeit verstreichen soll, bis irgendwelche Konzepte vorgelegt werden, ist nicht akzeptabel. Weiterlesen


Aus dem Bundestag: Warme Wohnung statt sozialer Kälte

Am Donnerstag ist im Bundestag der erste Antrag der Linksfraktion in der 20. Legislaturperiode beraten worden: Darin fordern wir einen »Keiner soll frieren«-Plan. Hintergrund: Laut der EU-Statistikbehörde hatten 7,4 Millionen Menschen in der Bundesrepublik nicht genug Geld, um ihre Wohnung angemessen zu heizen. Aber nicht nur das Heizen wird teurer. Weiterlesen


Mehr Mut zur Hilfe für Menschen in Not

Tausende Geflüchtete stecken zwischen Belarus und Polen vor der Grenze fest und sind dort schutzlos Hunger und Kälte ausgeliefert. Die zynische Politik des belarussischen Autokraten Lukaschenko, durch das Leid von Geflüchteten die Europäischen Union unter Druck setzen zu wollen, ist völlig inakzeptabel. Nicht akzeptabel ist aber auch, wie Polen im Namen der EU hier die Geflüchteten behandelt. Auch an den EU-Außengrenzen gilt die Europäische Menschenrechtskonvention und gilt das europäische Asylrecht. Weiterlesen


LINKEN-Spitze warnt vor Bahn-Zerschlagung

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, warnen vor einer Aufspaltung der Deutschen Bahn. Dies sei ein Irrweg. Mehr Wettbewerb und Privatisierung seien nicht die Lösung, überall in Europa habe dies zu massiven Problemen geführt. Schiene und Zugbetrieb gehörten zusammen. Weiterlesen


Wahlspot Susanne Hennig-Wellsow zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021

Liebe Wählerinnen und Wähler in Erfurt, Weimar und dem Grammetal,

DIE LINKE hat knapp den Einzug in den Bundestag geschafft, das stellt uns in den kommenden vier Jahren vor besondere Herausforderungen.
Ich werde Erfurt, Weimar und das Grammetal im Bundestag, für Sie und Euch, vertreten.
Für eine gerechte, lebensfrohe Zukunft für dieses Land und für Sie. Ich streite für diejenigen, die von der Politik bisher zurückgelassen wurden. Mit klarer Haltung gegen Rechts und für mehr Demokratie.

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne auf Twitter

Unsere Politik

Ein zentraler Anspruch an uns selbst lautet, sich nicht abzufinden mit Zuständen, die viele Menschen von den großen Möglichkeiten ausschließen, die diese Gesellschaft längst hervorbringt. Die Welt ist reich genug für alle, das sehen wir jeden Tag und wir sehen auch, wer diesen Reichtum produziert. Wir wollen, dass die Gesellschaft der vielen auch wieder mehr davon hat, und sich nicht wenige einen großen Teil davon aneignen. Wir bestehen darauf, dass sich Dinge ändern, weil wir sehen und spüren, wo es den Menschen an gesellschaftlicher Anerkennung, an sozialem Respekt, an ermöglichter Würde fehlt. Damit ist in knapper Form das umrissen, was unsere Verantwortung ausmacht. Verantwortung? Damit wird üblicherweise die Übernahme einer Verpflichtung bezeichnet, und wir können das ganz wörtlich für unseren politischen Standpunkt nehmen: die Verantwortung, alles in Bewegung zu setzen, damit Menschen besser, selbstbestimmter, sicherer und geborgener leben können.