
Zur gestrigen Beratung des Jugendhilfeausschusses bezüglich der Neuvergabe der Krisenintervention macht Susanne Hennig, Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Erfurter Rathaus, deutlich, dass "die Krisenintervention zukünftig, auch unabhängig von den finanziellen Vorteilen, beim Perspektiv e.V. gut aufgehoben ist". Damit teilt die Linksfraktion die Positionierung der Verwaltung. Beim Perspektiv e.V. handelt es sich aus Sicht von Hennig um einen über viele Jahre hinweg gewachsenen Träger der freien Jugendhilfe, der alle fachlichen Vorraussetzungen für diese Aufgabe mitbringt und sie seit 17 Jahren erfüllt. Die geäußerten Befürchtungen, dass sich durch eine alleinige Übernahme der Krisenintervention durch den Perspektiv e.V. die bisherigen Angebote für Kinder in Not verschlechtern könnten, teilt Susanne Hennig nicht. Im Gegenteil, denn "die bisherigen Probleme in der Kooperation zwischen zwei Trägern, welche letztlich zum Ende der gemeinsamen Zusammenarbeit geführt haben, wären mit der Übergabe der Gesamtverantwortung an einen Träger überwunden", so Hennig. Die notwendigen Netzwerke und Verbindungen bestehen beim Perspektiv e.V. und werden in der Krisenintervention weiterhin Anwendung finden.
„Ich hoffe, dass der Stadtrat der fachlichen Entscheidung des Jugendhilfeausschusses folgt“ so Hennig abschließend./ 08.04.2011
Die Landtagsabgeordneten Susanne Hennig und Matthias Bärwolff sind am morgigen Frauentag im Wahlkreis Erfurt-West unterwegs, um Frauen mit Blumen zum 100. Internationalen Frauentag zu gratulieren. Die Abgeordneten werden am 8.März zwischen 07:00 und 09:00 Uhr im Ammertalweg vor dem REWE und an der Straßenbahnhaltestelle Sparkasse/Finanzzentrum anzutreffen sein.
„Wir wollen die Frauen durch unsere Geste in ihrem Kampf für eine geschlechter und
sozial gerechte Welt ermutigen“, erklärt MdL Susanne Hennig ihre Motive an diesem Tag aktiv zu werden. Auch nach über 100 Jahren Kämpfen der Frauenbewegung und deren Erfolgen sind Frauen immer noch in vielen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt. „Egal ob das Motto Gleicher Lohn für gleiche Arbeit immer noch für die Realität der Erwerbsarbeit nicht gilt oder bei der Arbeitsförderung des Jobcenters Männer eher auf Zuschüsse hoffen dürfen als Frauen, die Diskriminierung findet weiter statt“, stimmt MdL Matthias Bärwolff seiner Kollegin zu.



Katja Kipping im Alten Innenministerium
Am 11. 8. 2009 fand eine sehr gelungene Podiumsrunde auf meine Einladung in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der Linken in Erfurt im "alten Innenministerium" von Erfurt statt. Katja Kipping und Luc Jochimsen standen mit mir in einem Podiumsgespräch zur Verfügung. Themen: linke Vorstellungen zu Bildung, sozialer Sicherung und Harz IV, Umgang mit der vielbeschworenen Krise und Aufgaben der Linken für die Zukunft. Etwa 70 Gäste waren der Einladung gefolgt und diskutierten in der besonderen Atmosphäre des künstlerisch genutzen Rohbaus aktiv mit.

Plakatierung in Ilversgehofen
Am Dienstag den 12. Mai übernahm ich mit zwei Mitarbeiterinnen die Frühschicht, um Wahlplakate für die Kommunal- und Europawahl in meinem Wahlkreis aufzuhängen. Im Bereich Johannesplatz und Ilversgehofen brachten wir insgesamt 63 Plakate an, um die Bürgerinnen und Bürger auf die Grundsätze der Partei DieLinke aufmerksam zu machen und sie zum Wählen zu bewegen. Denn, einmal abgesehen von den Nazis der NPD, kommt es nicht unbedingt darauf an wen man wählt, sondern das jede und jeder sein demokratisches Recht zur politischen Mitbestimmung nutzt und an den entscheidenden Tagen an die Wahlurne tritt und seine Stimme abgibt.
Mir wäre es natürlich lieber, wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht nur alle paar Jahre ihr verbrieftes Recht auf politische Teilhabe ausüben, sondern regelmäßig über Volksentscheide direkt ins politische Geschehen eingreifen könnten. Deswegen unterstütze ich die überparteilichen Initiativen für mehr Mitbestimmung „Direkte Demokratie in Thüringen e.V.“ und das Volksbegehren „Für eine bessere Familienpolitik“ aus vollem Herzen. Allerdings versucht die Landesregierung immer wieder solche Initiativen, welche den Menschen mehr Einfluss auf die Politik garantieren möchten, politisch zu verhindern!
Mehr Mit-Bestimmung für die Bürgerinnen und Bürger im Betrieb, der Stadt- und der Landespolitik!
www.thueringen.mehr-demokratie.de
http://www.bessere-familienpolitik.de/
Stadtteilmesse Ilversgehofen am 09. Mai 2009
Ilversgehofen ist besser als sein Ruf! Das war allen Anwesenden der „Stadtteilmesse – Gemeinsam für Ilversgehofen“ mehr als bewusst. Im Foyer der Erfurter Stadtwerke richtete der Bürgerbeirat Ilversgehofen letzten Samstag den 09.Mai 2009 eine Messe aus, die eine vertiefte Vernetzung der verschiedenen sozialen Akteure im Stadtteil zum Ziel hatte. Die Vorstellungrunde verdeutlichte, dass sich im Stadtteil Ilversgehofen zahlreiche soziale Träger und Vereine engagieren und vorbildliche Arbeit leisten. Sei es der FC Erfurt Nord oder der Erfurter Boxsportclub e.V., die über Sportangebote ihren Beitrag zum sozialen Miteinander im Stadtteil leisten, oder der Verein KIK – Kontakt in Krisen, der versucht über verschiedene Programme sozial schwachen Menschen im Stadtteil Hilfe zu leisten.
Beeindruckt hat mich vor allem das große Interesse der verschiedenen Vereine Bürgerinnen mit Migrations-hintergrund für ihre Angebote zu gewinnen. Damit leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zum harmonischen und interkulturellen Miteinander im Stadtteil Ilversgehofen. Besonders erwähnenswert finde ich auch den Ansatz des Wächterhausvereines Erfurt e.V., der versucht leerstehende und dem Verfall ausgesetzte Immobilien kostengünstig für soziale und kulturelle Träger zu gewinnen.
Obwohl nicht alle geladenen Vereine der Einladung des Bürgerbeirates gefolgt sind, so war die Stadtteilmesse dennoch ein Erfolg für den Bürgerbeirat und für Ilversgehofen.
Weitere Informationen zur Arbeit des Bürgerbeirates Ilversgehofen finden Sie unter;