14. Juni 2011

Fraktion DIE LINKE vor Ort im Steigerwaldstadion - Ja zur Sanierung und Erneuerung des Erfurter Sportzentrums

Am vergangenen Montag, den 06. Juni, traf sich die Fraktion DIE LINKE mit dem Direk-tor des Erfurter Sportbetriebs Andreas Malur zum Gesprächstermin über den geplanten Umbau des Erfurter Steigerwaldstadions. Im Anschluss an die erste Unterredung  folgte eine Besichtung der Sportanlagen. „Der Sanierungsbedarf des Steigerwaldstadions ist offensichtlich. Will Erfurt weiterhin Olympiastützpunkt bleiben, bedarf es einer grundhaf-ten Erneuerung großer Teile des Stadions.“ so André Blechschmidt, Fraktionsvorsitzen-der der LINKEN im Rathaus. "Eine Sanierung ist weiterhin auch aus einfachen be-triebswirtschaftlichen Gründen notwendig. Allerdings: Wenn Andreas Bausewein glaubt, dass die Multifunktionsarena die bessere Sanierungsvariante ist, so möge er bitte dafür die konzeptionellen Eckpunkte auf die Tische der Stadträte legen! Wir brauchen dazu einen rechtlich gültigen Grundsatzbeschluss bzw. die abstimmfähige Veränderung des Beschlusses aus dem Jahre 2009." stellt Blechschmidt klar. Fraktionsmitglied Susanne Hennig ergänzt: "Mit seiner Vorlage im nächsten Finanzausschuss bezüglich der Bereit-stellung von 100 T€ für die Bebauungspläne der Multifunktionsarena schafft Andreas Bausewein Tatsachen, die nicht durch einen Grundsatzbeschluss des Stadtrates ge-deckt sind." Hennig fordert vom Bürgermeister weniger Alleingänge, jedoch statt dessen ein besseres Projektmanagement unter Einbeziehung der Stadträte.

Damit steht fest: Die Fraktion DIE LINKE steht zur Sanierung des Stadions, sieht jedoch bezüglich ihrer Zustimmung für den Bau einer Multifunktionsarena im Jahre 2012 noch viel Klärungsbedarf. „Es besteht die Gefahr, dass die dringend notwendige Sanierung des Stadions im Wahlkampf zerrieben wird. Der Oberbürgermeister übergeht mehr oder weniger gekonnt den Stadtrat und alle offenen Fragen zur Nutzungskonzeption, zum Betreibermodell, zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils sowie zu den erwarteten Folgekosten, so Blechschmidt abschließend.