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16. Juni 2017

Erinnerung und Gedenken an die Opfer des 17. Juni

Anlässlich des morgigen 17. Juni, des im vergangenen Jahr vom Landtag beschlossenen Thüringer Gedenktages für die Opfer des SED-Unrechts, sagt die LINKE-Fraktions- und Landesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow:
 
„Die Erinnerung und das Gedenken an diejenigen, die in der DDR Unrecht erlitten haben, ist Teil der Aufarbeitung der Geschichte. Das Gedenken an die Opfer ist ein notwendiger Schritt, um zu verstehen, dass es für Unrecht keine politische Legitimation geben kann. Nur mit diesem Wissen werden wir verhindern, dass erneut Unrecht begangen wird. Es ist die Fortsetzung dessen, was die Rechtsvorgängerin der Partei DIE LINKE im Dezember 1989 auf ihrem außerordentlichen Parteitag begonnen hat, als sie sich bei der Bevölkerung der DDR für das von der SED begangene Unrecht entschuldigt und erklärt hat, unwiderruflich mit dem Stalinismus als System zu brechen. Seitdem hat sich die PDS und später DIE LINKE mit ihrer Vergangenheit und Verantwortung immer wieder auseinandergesetzt und wird es auch weiterhin tun.
Wir haben erklärt, dass die Aufarbeitung der SED-Diktatur in all ihren Facetten weder überflüssig noch rückwärtsgewandt ist, und hinzugefügt: Es geht um eine demokratische Kultur von morgen.
Zu dieser demokratischen Kultur gehört, was der Bericht der Landesregierung zu Stand und Weiterentwicklung der Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen als Herausforderung formuliert, individuelle Lebensleistung von in der DDR gelebten Menschen nicht zu entwerten, weil nur so Menschen für einen Dialog erreicht werden können.
Denn Auseinandersetzung mit der Geschichte und die Aufarbeitung der gesellschaftlichen, der politischen, der strukturellen und auch der persönlichen Verantwortung für die Geschichte funktioniert nur im Dreiklang: persönliche Erfahrung, historischer Fakt und wissenschaftliche Erforschung.“